Positives Echo für eine schwebende Verbindung zwischen München und Germering

Mit der Seilbahn nach Pasing

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Ähnlich wie es am Frankfurter Ring vorstellbar ist, könnte auch entlang der Bodenseestraße eine Seilbahn fahren.

Pasing – Eine Seilbahn soll die Verkehrsprobleme im Münchner Westen lösen: Die Germeringer SPD würde sie gerne von ihrer Gemeinde aus über Freiham nach Pasing fahren lassen 

Eine Seilbahn von Germering über Freiham bis Pasing wünscht sich die Germeringer SPD. Am S-Bahnhof Harthaus könnte sie starten und dann entlang der Bodenseestraße bis Pasing fahren, schlägt SPD-Mann Klaus-Peter Müller vor.

Die S-Bahn sei immer voll und unzuverlässig. Und auch die Straßen müssten dringend entlastet werden. „Eine Seilbahn ist relativ einfach zu bauen, günstig und umweltfreundlich. Der Aufwand an Zeit und Geld für den Bau ist wesentlich geringer als bei einer U-Bahn“, sagt Müller. Zudem sei man bei der Streckenführung flexibel. Und mit einer Kapazität von 9000 Leuten pro Stunde sei sie eine große Entlastung für die S-Bahn.

Klaus-Peter Müller (SPD) schlägt vor, dass die Seilbahn am S-Bahnhof Harthaus starten und dann entlang der Bodenseestraße bis Pasing fahren könnte. 

Müller griff damit eine Idee von Oberbürgermeister Dieter Reiter und Verkehrsministerin Ilse Aigner auf, die sich eine Seilbahn am Frankfurter Ring vorstellen können. „Es ist bisher ein unausgegorener Vorschlag, den man aber weiterverfolgen müsste“, so Müller.

Bei Sebastian Kriesel, Vorsitzender des benachbarten Bezirksausschusses (BA) Aubing-Lochhausen-Langwied, rennt er damit offene Türen ein: „Ich finde den Vorschlag der Kollegen aus Germering sehr spannend. Eine Seilbahn von Germering über Freiham nach Pasing hat ihren Charme.“ Die Aubinger hatten im Sommer einen Antrag für eine Seilbahn innerhalb Freihams gestellt. Aber eine stadtgrenzenübergreifende Trasse könne „eine wunderbare komplementäre Ergänzung“ zur U-Bahn sein, meint Kriesel. Romanus Scholz vom Pasinger BA sagt: „Ich finde die Idee von innerstädtischen Seilbahnen grundsätzlich sehr reizvoll.“ Aber in dicht besiedelten Gebieten wie Pasing sei es problematisch. Deshalb hält er eine U-Bahn ergänzt durch eine Tram für sinnvoller.

OB Reiter sieht noch Handlungsbedarf in Freiham und sagt: „Seilbahnen bieten interessante Perspektiven als urbane Verkehrsmittel.“ Er will aber erst die Machbarkeitsstudie für das geplante Pilotprojekt im Münchner Norden abwarten.

Andreas Schwarzbauer

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