Kehrtwende beim Verkehrskonzept

Antrag abgelehnt: Doch keine Seilbahn im Westen?

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Vorerst schweben die Pasinger nicht mit Gondeln über den Stau – zumindest nicht im Münchner Westen.

Pasing – Die einen waren euphorisch, die anderen eher skeptisch: Wegen zahlreicher Zweifel, hat der Bezirksausschuss den Antrag auf eine Seilbahn-Machbarkeitsstudie abgelehnt

Der Pasinger Bezirksausschuss hält derzeit wenig von einer Machbarkeitsstudie über eine Seilbahn vom Neubaugebiet Paul-Gerhardt-Allee zum Knie. Nachdem die SPD dies bereits im Stadtrat gefordert hatte (Hallo berichtete), stellte die Fraktion nun denselben Antrag im Pasinger Bezirksausschuss – mit der Ergänzung, dass die Stadt zusätzlich eine Route zum Laimer Bahnhof prüfen soll. 

Die übrigen Stadtviertelpolitiker zeigten sich allerdings skeptisch. Die CSU will abwarten, wie die Machbarkeitsstudie für den Frankfurter Ring ausfällt, die die Stadt vergangenes Jahr in Auftrag gegeben hatte. Sie werde klären, wo eine Seilbahn überhaupt sinnvoll wäre, meinte Frieder Vogelsgesang. Erst dann sei es sinnvoll, viel Geld für eine weitere Studie zu investieren. 

Die Grünen lehnten die Idee komplett ab. Ingrid Standl sagte: „Uns erschließt sich der Sinn der Strecke nicht. Wozu brauchen wir die Seilbahn?“ Es sei bereits eine Fußgänger- und Fahrradbrücke über die Bahntrasse zum Knie geplant. Und so lehnte der Bezirksausschuss den Vorschlag der SPD mehrheitlich ab.

Andreas Schwarzbauer

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