MVG stellt Pläne für den 157er

Neue Buslinie 157 für die Aubinger

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Die Buslinie 130 könnte künftig vom Harras über Laim und Pasing bis Aubing fahren.

Aubing - Entlang der Aubing-Ost-Straße soll er verlaufen: Der neue „157er“ -  doch die neue Buslinie hat nicht nur Vorteile

Aubing bekommt endlich eine neue Buslinie. Der Bus mit dem Arbeitstitel „157er“ wird von Alt-Aubing über die Aubing-Ost-Straße und den Ravensburger Ring zum Westkreuz und weiter nach Pasing fahren und 13 Haltestellen bedienen. Eventuell wird dafür die Linie 130 von Pasing bis Aubing verlängert. Die neue Verbindung wird zunächst von Montag bis Freitag zwischen 6.30 und 19.30 Uhr im 20-Minuten-Takt verkehren. Diese Pläne stellte Helmut Barthe von der MVG im Bezirks­ausschuss (BA) vor.

Buslinie 157 hält nicht am Aubinger Bahnhof

Die Verkehrsinsel an Ubostraße und Germeringer Weg wird der 157er als Wendeschleife nutzen. Dort liegt auch die Endhaltestelle. Er wird nicht direkt am Aubinger Bahnhof, sondern an der Ubostraße halten. Dies sorgte bei Barbara Ney (Grüne) für Unmut: „Das ist unendlich schade und ich verstehe es nicht. Wir haben sehr viele ältere und behinderte Bürger, die den Bus nutzen werden.“ Barthe entgegnete, dass die Georg-Böhmer-Straße vor dem Bahnhof einfach zu schmal sei. Eventuell gebe es nach der Umgestaltung des Bahnhofs im Zuge des drei­gleisigen Ausbaus eine Chance auf eine Haltestelle.

Bei den Anwohnern sorgte für Ärger, dass es an der Aubing-Ost-Straße, der Hellensteinstraße und dem Ravensburger Ring neue Parkverbote geben wird, damit die Busse dort problemlos durchkommen. „Wo sollen wir dann parken? Die Nebenstraßen sind schon jetzt völlig zugeparkt“, monierte ein Betroffener. BA-Chef Sebastian Kriesel (CSU) entgegnete: „Das müssen wir gemeinsam in Kauf nehmen. Der Nutzen für die Allgemeinheit durch einen Bus, den viele Bürger nutzen können, ist höher.“ Vielleicht könne man nach den ersten Erfahrungen einige Halteverbote wieder aufheben.

Fahrermangel lässt Linie wackeln

Ziel sei es, dass die neue Linie zum Fahrplanwechsel im Dezember starte, sagt Barthe. Allerdings habe die MVG derzeit Schwierigkeiten, genügend Busfahrer zu finden. Zwei Partnerunternehmen seien in andere Städte gewechselt. „Und der Arbeitsmarkt ist leer gefegt“, ergänzt MVG-Sprecher Matthias Korte. Außerdem gebe es einige weitere Projekte. „Der 157er hat dabei nicht die erste Priorität“, so Barthe.

Andreas Schwarzbauer

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