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Mehr Platz, Zeit und Teamgeist

Pasing: So sieht die neue PI am Westkreuz aus

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Helge Hebestreit freut sich, dass die neue Wache wesentlich mehr Platz und eine moderne Technik bietet. 

Die Polizeiinspektion 45 sitzt nun schon einige Monate am neuen Standort am Westkreuz. Wie es den Beamten dort gefällt, welche Vorteile die neue Wache bietet, wann Bürger sie besichtigen können...

Pasing – Die rund 100 Beamten der Polizeiinspektion 45 sind vor vier Monaten von Pasing ans Westkreuz gezogen (Hallo berichtete). Die Beamten haben sich inzwischen gut eingelebt. 

„Einige ältere Kollegen vermissen das alte Gebäude wegen der Lage am Pasinger Marienplatz und seinem Charme schon noch ein wenig“, sagt Polizeikommissar Helge Hebestreit. Aber die neue Heimat biete viele Vorteile.

Der wichtigste ist für Hebestreit, dass die Belegschaft durch den Umzug viel mehr zusammengewachsen ist. Der Grund: „Es gibt hier – anders als in Pasing – keine räumliche Trennung, sondern wir sind alle in einem Gebäude. Am Marienplatz gab es Dienstgruppen, die sich kaum über den Weg gelaufen sind.“

Ein Rundgang durch die Wache

"Ein Griff und ich habe den richtigen Flyer", freut sich Hebestreit. Das Infomaterial der Polizei ist in der neuen Wache in übersichtlichen Regalen untergebracht. In der Institutstraße mussten sich die Beamten durch Kartons in einem alten Schrank wühlen. 
"Ein Griff und ich habe den richtigen Flyer", freut sich Hebestreit. Das Informationsmaterial der Polizei ist in der neuen Wache in übersichtlichen Regalen untergebracht. In der Institutstraße mussten sich die Beamten durch Kartons in einem alten Schrank wühlen.  © Andreas Schwarzbauer
Drei Einzelzellen hat die neue Polizeiinspektion. Sie sind schnell über den Hof erreichbar, sodass die Polizisten kurze Wege haben und die Gefangenen nicht erst durch das ganze Gebäude führen müssen. 
Drei Einzelzellen hat die neue Polizeiinspektion. Sie sind schnell über den Hof erreichbar, sodass die Polizisten kurze Wege haben und die Gefangenen nicht erst durch das ganze Gebäude führen müssen.  © Andreas Schwarzbauer 
Außerdem gibt es eine Sammelzelle, in der zehn bis 15 Personen Platz haben. 
Außerdem gibt es eine Sammelzelle, in der zehn bis 15 Personen Platz haben.  © Andreas Schwarzbauer
Es gibt großzügige Umkleiden, in denen die Beamten ihre Kleidung verstauen können.
Es gibt großzügige Umkleiden, in denen die Beamten ihre Kleidung verstauen können. © Andreas Schwarzbauer
Im Keller der Polizeiinspektion gibt es einen Fitnessraum für die Beamten. 
Im Keller der Polizeiinspektion gibt es einen Fitnessraum für die Beamten.  © Andreas Schwarzbauer
Im Büro der Jugendbeamten gibt es eine Lounge und einen kleinen Basketballkorb. So soll eine lockere Atmosphäre entstehen. 
Im Büro der Jugendbeamten gibt es eine Lounge und einen kleinen Basketballkorb. So soll eine lockere Atmosphäre entstehen.  © Andreas Schwarzbauer
Im Treppenhaus hängt ein Kunstwerk, das Bilder von Polizisten im Einsatz zeigt. Es wurde im Rahmen von "Kunst am Bau" realisiert und von einer Jury ausgewählt, in der auch Inspektionsleiter Peter Löffelmann saß.
Im Treppenhaus hängt ein Kunstwerk, das Bilder von Polizisten im Einsatz zeigt. Es wurde im Rahmen von "Kunst am Bau" realisiert und von einer Jury ausgewählt, in der auch Inspektionsleiter Peter Löffelmann saß. © Andreas Schwarzbauer
Im Schulungsraum findet sich mit einem Beamer und einem Fernseher modernste Technik. Mit ein paar Handgriffen lässt sich das Zimmer bei größeren Ereignissen wie einer Fliegerbombe, zu einer Einsatzzentrale umbauen. 
Im Schulungsraum findet sich mit einem Beamer und einem Fernseher modernste Technik. Mit ein paar Handgriffen lässt sich das Zimmer bei größeren Ereignissen wie einer Fliegerbombe, zu einer Einsatzzentrale umbauen.  © Andreas Schwarzbauer
Im Wachbereich der Inspektion können die Bürger Anzeigen aufgeben. Ohne weiteres kommen sie aber nicht hinein. Sie müssen klingeln. Zudem ist der Eingangsbereich videoüberwacht. Außerdem koordinieren die Beamten dort die Einsätze und nehmen Funksprüche von der Einsatzzentrale und  Streifen entgegen.
Im Wachbereich der Inspektion können die Bürger Anzeigen aufgeben. Ohne weiteres kommen sie aber nicht hinein. Sie müssen klingeln. Zudem ist der Eingangsbereich videoüberwacht. Außerdem koordinieren die Beamten dort die Einsätze und nehmen Funksprüche von der Einsatzzentrale und  Streifen entgegen. © Andreas Schwarzbauer
Im Trockenraum können die Polizisten ihre Kleidung aufhängen. 
Im Trockenraum können die Polizisten ihre Kleidung aufhängen.  © Andreas Schwarzbauer
Nur wenige Wachen verfügen über einen eigenen Fingerabdruck-Scanner. Die Pasinger Inspektion gehört nun auch dazu. Das erspart den Weg ins Polizeipräsidium an der Ettstraße. 
Nur wenige Wachen verfügen über einen eigenen Fingerabdruck-Scanner. Die Pasinger Inspektion gehört nun auch dazu. Das erspart den Weg ins Polizeipräsidium an der Ettstraße.  © Andreas Schwarzbauer

Mehr Platz für die Beamten

Angenehm sei zudem, dass die Wache viel mehr Platz biete. Teilten sich vorher vier Kontaktbeamte einen Raum, sind sie nun zu zweit in einem Büro. Für die Flyer, die früher in Kartons in einem uralten Schrank lagerten, gibt es nun ein übersichtliches Regal mit Fächern.

Das Gebäude beherbergt zudem modernste Technik: Die Beamten haben einen Fingerabdruck-Scanner, um Verdächtigte erkennungsdienstlich behandeln zu können. „Früher mussten wir dafür ins Präsidium an der Ettstraße fahren“, sagt Hebestreit. Im Schulungsraum stehen ein Beamer und ein Fernseher zur Verfügung. Er lässt sich zudem bei größeren Ereignissen mit wenigen Handgriffen in eine Einsatzzentrale umbauen.

Auch Zellen befinden sich im Gebäude

Die Polizeiinspektion hat zudem vier Gefängniszellen. Allerdings gebe es in der Wache keinen Dauerarrest. „Die Insassen sind nur ein paar Stunden da. Meistens sind es Randalierer oder Betrunkene“, sagt Hebestreit. Wer länger hinter Gitter muss, kommt entweder ins Polizeipräsidium oder in die JVA Stadelheim.

Wer die neue Polizeiwache kennenlernen will, kann am Samstag, 6. Juli, von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür an der Heimburgstraße 19 kommen. Die Polizei stellt ihre Arbeit vor, führt durch das Haus und lässt Besucher in eine kugelsichere Weste schlüpfen.

Andreas Schwarzbauer

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