Ringen ums kühle Nass

Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch

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Der Badesee soll Teil eines 60 Hektar großen Erholungsgebiets werden.

Der Münchner Westen sitzt im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Tockenen. Doch ein neu geplanter Badesee für das Freihamer Erholungsgebiet könnte endlich Abhilfe schaffen...

Update: 2. September

München – Das Kommunalreferat sieht den Vorschlag, westlich der A99 einen Badesee anzulegen, positiv. Dort befinden sich rund 20 Hektar in städtischen Besitz, sodass ein Freihamer See in etwa die Größe des Riemer Sees haben könnte. 

Ob und wann er tatsächlich gebaut wird, ist derzeit noch unklar. Zunächst bereitet das Kommunalreferat eine Machbarkeitsstudie vor. 

Andreas Schwarzbauer

Erstmeldung: 23. Juli 

München – Der Münchner Westen könnte nun doch einen weiteren Badesee bekommen. Die Stadtratsfraktionen von SPD und CSU haben beantragt, westlich der A99 – also auf Germeringer Seite – ein großes Nah­erholungsgebiet inklusive Schwimmmöglichkeit zu schaffen. Außerdem wollen sie die Autobahn überbauen, um eine Verbindung zum geplanten Landschaftspark in Freiham zu haben.

Bereits vor über einem Jahr hatte die Aubingerin Veronika Güldner-Zierer auf der Bürgerversammlung einen Badesee im Münchner Westen gefordert (Hallo berichtete). Doch die Stadtverwaltung hatte abgewunken: zu wenig Platz und zu teuer. 

Das Platzproblem wollen SPD und CSU lösen, indem sie den See nicht im Landschaftspark, sondern westlich der Autobahn anlegen wollen. Die A99 solle an dieser Stelle entweder unter die Erde oder aber überbaut werden. 

SPD-Stadtrat Christian Müller hält auch einen Grüngürtel als Autobahnüberquerung für möglich. Da besagtes Erholungsgebiet aber – zumindest auch – Germeringer Gebiet betreffen würde, müsse man eng mit der Nachbarstadt zusammenarbeiten.

Aktuell kann von enger Zusammenarbeit allerdings noch keine Rede sein. Auf Hallo-Nachfrage zeigt sich Germerings 2.  Bürgermeister Wolfgang Andre zurückhaltend. Man habe noch rein gar nichts von der Stadt München oder deren Stadträten gehört und wolle zuerst ein Konzept sehen, das auch eine Lösung für den Verkehr zum See habe. Soweit sind die Münchner wohl noch lange nicht: „Bis jetzt gibt es nur einen Prüfantrag“, sagt Christian Müller.

Leonie Meltzer

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