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Rollstuhlfahrer ohne Corona-Maske bedroht Jugendlichen am Pasinger Bahnhof mit Fleischgabel

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Ein Fahrzeug der Polizei steht vor dem Bahnhof Pasing.
Die Bundespolizei wurde zu einem Streit wegen fehlender Corona-Maske zum Pasinger Bahnhof gerufen. (Symbolbild) © Bundespolizei München

Ein Streit um eine Corona-Maske am Bahnhof Pasing eskaliert, als ein Rollstuhlfahrer einen 16-Jährigen mit einer Fleischgabel und einem Küchenmesser bedroht.

Eine 85-jährige Münchnerin bemerkte am Samstagabend einen Rollstuhlfahrer ohne Corona-Maske am Pasinger Bahnhof. Als sie den Wohnsitzlosen auf die Maskenpflicht aufmerksam machte, reagierte er aggressiv und schrie die Frau an.

Nachdem die Münchnerin um Hilfe rief, bekam sie Unterstützung von einem 16-Jährigen. Als der junge Planegger den Mann ebenfalls auf sein Fehlverhalten hinwies, zog der eine Fleischgabel aus seiner Jackentasche und bedrohte den 16-Jährigen damit.

Streit um Maske eskaliert am Pasinger Bahnhof - Rollstuhlfahrer bedroht Jugendlichen mit Fleischgabel

Nachdem der Bedrohte zurückwich, schmiss der Wohnsitzlose die Fleischgabel ins Gleisbett und warf eine volle Bierflasche nach dem jungen Mann. Glücklicherweise verfehlte er jedoch sein Ziel.

Im Anschluss zog er ein Küchenmesser aus der Tasche seines Rollstuhls und bedrohte den Jugendlichen erneut. Der entfernte sich daraufhin noch weiter. Als eine Streife der DB-Sicherheit zu dem Geschehen hinzukam, beruhigte sich die Lage.

Die hinzugezogenen Bundespolizisten stellten die Fleischgabel sowie das Messer sicher und brachten den 61-jährigen Rollstuhlfahrer zur weiteren Bearbeitung zur Wache am Hauptbahnhof München. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,57 Promille.

Der einschlägig vorbestrafte Mann wurde dem Haftrichter vorgeführt. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Bedrohung und versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Bundespolizei München

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