Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch

Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch

Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch

Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen

Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen

Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen

Arkaden fürs Zentrum

So wird Freihams neue Mitte

+
Das Hochhaus am Mahatma-Gandhi-Platz und Arkaden prägen den Siegerentwurf für das Stadtteilzentrum in Freiham.

Freiham – Arkaden, ein Hochhaus als Blickfang und Materialien, die je nach Funktion eines Gebäudes stärker oder schwächer sichtbar sind – Der Entwurf eines Hamburger Architekturbüros überzeugt die Jury

Arkadengänge und ein Hochhaus mit großen, ovalen Öffnungen als Blickfang werden das Stadtteilzentrum in Freiham prägen. Im Architekturwettbewerb für die vier Gebäude rund um den zentralen Mahatma-Gandhi-Platz setzte sich der Entwurf des Hamburger Büros Störmer, Murphy und Partners durch. 

„Er zeigt ein Gesicht, das wir sonst in München nicht haben“, lobt die Vorsitzende der Wettbewerbsjury, Sophie Wolfrum. Gleichzeitig greife der Entwurf aber auch Elemente wie die Passagenhöfe auf, die man aus der Innenstadt kenne.

Die Arkaden sollen einen weichen Übergang zwischen öffentlichem und privatem Raum herstellen. Sie und die großen Öffnungen im Hochhaus seien beim Bau anspruchsvoll.

In den vier Gebäudekomplexen sind in den unteren beiden Etagen ein Supermarkt, Gastronomie und Einzelhändler vorgesehen. In den oberen Geschossen sind Mietwohnungen, ein Hotel und Büros geplant.

Unterschiedliche Gebäude zu planen und gleichzeitig eine Verbindung zwischen ihnen herzustellen, sei eine große Herausforderung gewesen, sagt Architekt Kasimir Altzweig. Verbindende Elemente seien die zweigeschossiger Naturstein-Sockel für die Gewerbenutzung sowie die Materialien. Je nach Nutzung treten sie stärker oder schwächer hervor. 

Während bei Hotel und Büroräumen Betonelemente dominieren, setzen die Architekten bei den Wohnungen auf den warmen Charakter von Holz bei Sonnenschutz, Balkonen oder Fensterrahmen. 2023 sollen die ersten Gebäude des Stadtteilzentrums stehen.

Bis Freitag, 29. März, sind der Entwurf von Störmer, Murphy und Partners sowie die Ideen der anderen Wettbewerbsteilnehmer montags bis freitagsvon 8 bis 18 Uhr im Foyer des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28b, zu sehen.  

Andreas Schwarzbauer

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch
Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch
Auf den Trambahnschienen überholt und ausgebremst
Auf den Trambahnschienen überholt und ausgebremst
Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen
Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen
Miese Masche: Betrüger erleichtern Rentnerin um zehntausende Euro
Miese Masche: Betrüger erleichtern Rentnerin um zehntausende Euro

Kommentare