Wohin München radelt

Kaum Durchkommen für Radfahrer in Aubing

An der Aubinger Unterführung sollten die Radler am besten absteigen, um sicher hindurch zu kommen.
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An der Aubinger Unterführung sollten die Radler am besten absteigen, um sicher hindurch zu kommen.
An der Bodenseestraße teilen sich Fußgänger und Radler den Weg.
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An der Bodenseestraße teilen sich Fußgänger und Radler den Weg.
An der Limesstraße ist die Spur für Radfahrer sehr schmal.
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An der Limesstraße ist die Spur für Radfahrer sehr schmal.
An der Bodenseestraße teilen sich Fußgänger und Radler den Weg.
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An der Bodenseestraße teilen sich Fußgänger und Radler den Weg.

Aubing: Großen Verbesserungsbedarf beim Radwegenetz sehen die Stadtteilpolitiker in Aubing.

Großen Verbesserungsbedarf beim Radwegenetz sehen die Stadtteilpolitiker in Aubing. Der Stadtbezirk gehört zu den Schlusslichtern, was den Anteil der Radler am gesamten Verkehrsaufkommen betrifft. Das Problem ist, dass oft durchgängige und sichere Verkehrsverbindungen für Radfahrer fehlen.

Radfahrer in Aubing müssen durch gefährliche Engstelle

Wer beispielsweise von Aubing in Richtung Pasing radeln will, kann erst nach der Bahnunterführung an der Limesstraße auf einem Radweg fahren, denn entlang der Altostraße muss er die Straße benutzen.

Eine gefährliche Engstelle ist die Bahnunterführung. Radfahrer teilen sich dort einen etwa eineinhalb Meter breiten Gehweg mit den Fußgängern.

Fußgänger und Radler müssen sich den Weg teilen

An der Limesstraße trennt die beiden Gruppen nur eine verwaschene Markierung. Stadtrat Johann Sauerer (CSU) ist selbst viel mit dem Fahrrad unterwegs und sagt: „Der geteilte Rad- und Fußweg ist zu schmal. Man muss ständig wegen der Spaziergänger und Grundstücksausfahrten aufpassen.“ Ähnlich ist die Situation an der Bergsonstraße.

Außerdem setzt sich der Bezirks­ausschuss an der Lochhausener Straße bei den Auffahrten auf die A 99 für eine Unterführung ein, denn auf dieser Route sind zahlreiche Radler zur Langwieder Seenplatte unterwegs.

Zahlreiche Radrouten im neuen Stadtviertel Freiham geplant

Im neuen Stadtviertel in Freiham sind viele Radverbindungen geplant. Eine Schnellstrecke soll die S-Bahnhöfe Aubing und Freiham verbinden und vier Routen werden die Siedlung an Neuaubing, Pasing und Germering anschließen.

In Pasing gibt es kaum Grund zum Klagen. Allein dass der Ausbau des Radwegs an der Alten Allee wegen der neuen Tempo-30-Regelung wohl nicht kommen wird, bedauert der Vorsitzende des Bezirksausschusses Romanus Scholz (Grüne). Vor Kurzem wurde der Radweg auf dem Weylgelände zwischen Offenbach- und Gottfried-Keller-Straße fertiggestellt. Auch der geplante Steg zwischen dem neuen Wohnviertel an der Offenbachstraße und den Pasing Arcaden, bekommen Radler eine eigene Spur.
Andreas Schwarzbauer

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