Gefahr an den Gleisen

Kaputter Zaun am Westkreuz: S-Bahn-Fahrer nehmen Abkürzung über Schienen

Johann Slezak (links) ist der Vorsitzende der Interessenvereinigung Westkreuz, die an der Friedrichshafener Straße den Bürgersaal betreibt. Dessen Geschäfte führt Herbert Hochmuth (rechts). Die beiden Männer fordern die Bahn auf, am S-Bahnhof Westkreuz für heile Zäune und eine Fußgängerbrücke über die Aubinger Straße zu sorgen.
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Johann Slezak (links) ist der Vorsitzende der Interessenvereinigung Westkreuz, die an der Friedrichshafener Straße den Bürgersaal betreibt. Dessen Geschäfte führt Herbert Hochmuth (rechts). Die beiden Männer fordern die Bahn auf, am S-Bahnhof Westkreuz für heile Zäune und eine Fußgängerbrücke über die Aubinger Straße zu sorgen.
Johann Slezak (links) ist der Vorsitzende der Interessenvereinigung Westkreuz, die an der Friedrichshafener Straße den Bürgersaal betreibt. Dessen Geschäfte führt Herbert Hochmuth (rechts). Die beiden Männer fordern die Bahn auf, am S-Bahnhof Westkreuz für heile Zäune und eine Fußgängerbrücke über die Aubinger Straße zu sorgen.
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Johann Slezak (links) ist der Vorsitzende der Interessenvereinigung Westkreuz, die an der Friedrichshafener Straße den Bürgersaal betreibt. Dessen Geschäfte führt Herbert Hochmuth (rechts). Die beiden Männer fordern die Bahn auf, am S-Bahnhof Westkreuz für heile Zäune und eine Fußgängerbrücke über die Aubinger Straße zu sorgen.
Johann Slezak (links) ist der Vorsitzende der Interessenvereinigung Westkreuz, die an der Friedrichshafener Straße den Bürgersaal betreibt. Dessen Geschäfte führt Herbert Hochmuth (rechts). Die beiden Männer fordern die Bahn auf, am S-Bahnhof Westkreuz für heile Zäune und eine Fußgängerbrücke über die Aubinger Straße zu sorgen.
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Johann Slezak (links) ist der Vorsitzende der Interessenvereinigung Westkreuz, die an der Friedrichshafener Straße den Bürgersaal betreibt. Dessen Geschäfte führt Herbert Hochmuth (rechts). Die beiden Männer fordern die Bahn auf, am S-Bahnhof Westkreuz für heile Zäune und eine Fußgängerbrücke über die Aubinger Straße zu sorgen.

Johann Slezak und Herbert Hochmuth sind in Sorge: Am S-Bahnhof Westkreuz ist der Zaun an den Gleisen kaputt – und Zugpassagiere nutzen das Schlupfloch oft als Abkürzung zur Station.

„Lebensgefährlich ist das!“, schimpft Herbert Hochmuth. „Trotzdem laufen hier ständig Leute drüber“, berichtet der Geschäftsführer des Bürgersaals an der Friedrichshafener Straße. Hochmuth steht nur wenige Meter von seinem Arbeitsort entfernt – an jenem Zaun, der das Bürgersaal-Gelände von den Gleisen des S-Bahnhofs Westkreuz abgrenzt. Oder besser gesagt: abgrenzen sollte. Denn als Hindernis taugt er nicht mehr, er ist niedergerissen.

Und das sei dort nicht das einzige Problem, ergänzt Johann Slezak, Chef der Interessenvereinigung Westkreuz, die den Bürgersaal betreibt. „Hier rennen überall Ratten herum, selbst am helllichten Tag“, erzählt er. „Gerade am Bahnhof wird nämlich leider viel Dreck weggeschmissen. Und die Mülleimer am Forum am Westkreuz sind leider alle geöffnet und nicht geschlossen – das zieht die Tiere natürlich an.“ Diese fühlten sich dort auch deshalb so wohl, weil die Grünanlagen zu den Gleisen hin vernachlässigt würden.

Der größte Wunsch indes, den Johann Slezak und Herbert Hochmuth in Sachen Westkreuz hegen, heißt: Fußgängerbrücke. „Über die Aubinger Straße soll sie führen“, sagt Slezak. „Das wäre für Gehbehinderte, die den Aufzug an der Bahnhofsnordseite nutzen müssen, eine riesige Abkürzung, um zur Friedrichshafener Straße und damit zum Forum Westkreuz an der Südseite des Bahnhofs zu kommen.“

Der zuständige Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied hat all diese Forderungen bei seiner jüngsten Sitzung aufgenommen und versprochen, die Anliegen an die Stadtverwaltung weiterzuleiten. Das sei auch der richtige Weg, sagt auf Anfrage ein Sprecher der Bahn dazu, „insbesondere, wenn es um bauliche Änderungen wie einen neuen Fußgängersteg geht, der von der Stadt finanziert werden müsste“. Er ergänzt: „Bevor wir öffentlich auf solche Wünsche eingehen, sollten sie erst einmal offiziell an die Bahn gerichtet werden.“ Erst danach nehme die Bahn gegebenenfalls in der Presse Stellung dazu.
Christopher Beschnitt

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