Modernität hält Einzug im Sanierungsgebiet

Die Aubinger fahren voran – mit Elektro-Antrieb

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Vertreter von Stadt, MVG und Bezirksausschuss eröffneten in Aubing die fünfte Mobilitätsstation.

Aubing – Das Viertel im Westen Münchens rüstet sich für die Zukunft –  Mittlerweile hat die Stadt bereits die fünfte Mobilitätsstation eröffnet und testet jetzt sorgar Parkplatzscanner

Die fünfte Mobilitätsstation im Sanierungsgebiet Neuaubing-Westkreuz ist an der Ecke Wiesentfelser Straße und Freienfelsstraße eröffnet worden. Kunden können dort Räder, Pedelecs und Elektro-Lastenräder MVG sowie Elektro-Autos ausleihen (Hallo berichtete). Außerdem gibt es dort eine Quartiersbox mit Schließfächern. Die Aubinger können sich dorthin auch Waren des Internet-Supermarktes „Getnow“ liefern lassen. Darüber hinaus gebe es Gespräche mit lokalen Händlern. Sie könnten in der Box ihre Waren deponieren, sodass Kunden sie auch außerhalb der Öffnungszeiten abholen könnten, so MVG-Projektleiterin Carina Niedermeier. Pakete kann man sich allerdings nicht dorthin liefern lassen. „Die Lieferdienste sind nicht bereit dazu.“ Die ersten vier Mobilitätsstationen, die es bereits seit Juli gibt, würden gut angenommen.

Bei der Eröffnung der Station kündigte zudem der IT-Stratege der Stadt, Uwe Montag, an, dass die intelligenten Straßenlaternen an Limes- und Bodenseestraße noch schlauer werden. Bisher bieten sie WLAN und messen Temperatur, Niederschläge sowie Feinstaubbelastung. Künftig werden einige noch den Verkehr messen. Dafür werden neue Systeme getestet, die auch Radler und Fußgänger erfassen. Sensoren erkennen zudem freie Parkplätze. Sie könnten in Zukunft vielleicht mit dem Navi oder einer App verknüpft werden, die die Autofahrer zum nächsten freien Parkplatz leitet, so Montag.

Andreas Schwarzbauer

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