Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen

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Behinderungen und Bauarbeiten auf der Ubostraße

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Das sind ihre Kritikpunkte

Aubinger Bürger fordern im BA: Grün statt Betonwüste und Raser

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Die Straße halten die Anwohner für überdimensioniert. Sie fordern den Wegfall einer Spur sowie die Begrünung der brachliegenden Betonfläche links neben dem Gehweg.

Aubinger Bürger beklagen sich: Jetzt machen sie dem Bezirksausschuss Vorschläge zur Aufwertung des Viertels am Langwieder Bahnhof.

Aubing – Das Viertel rund um den Langwieder Bahnhof ist schmutzig, dunkel und gefährlich. Das zumindest denken einige Anwohner.

Anwohner wenden sich an Bezirksausschuss

Sie haben dem Bezirksausschuss nun einige Vorschläge gemacht, wie die Gegend aufgewertet werden kann. Ein Kritikpunkt ist, dass die Bergsonstraße auf einem kurzen Stück rund um den Bahnhof in Richtung Obermenzing zweispurig sei.

„Sie wird dort als Stadtautobahn genutzt. Kaum einer fährt die vorgeschriebenen 50 Stundenkilometer“, beklagt der Aubinger Tobias Winter (Name von der Redaktion geändert). Dies sei vor allem am Übergang auf Höhe der Noderstraße gefährlich. Schon jetzt nutzten ihn zahlreiche Fußgänger und Radler.

Sobald der geplante Kulturtempel mit Biergarten im ehemaligen Heizkraftwerk fertig sei, würden dort noch mehr Leute über die Bergsonstraße strömen, glaubt Winter. Verschärft werde die Situation dadurch, dass die Autofahrer die Fußgänger und Radler, die die Straße überqueren wollen, erst sehr spät sehen.

„Sie sind von der Baumreihe zwischen Fahrbahn und Gehweg verdeckt. In der Dämmerung und nachts stehen sie außerdem im Schatten, sodass die Straßenbeleuchtung zumindest im Sommer wirkungslos bleibt“, sagt Winter.

Er schlägt vor, eine Fahrspur zurückzubauen und zu begrünen. Dadurch lade die Straße nicht mehr zum Rasen ein und die Fußgänger könnten vor der Baumreihe sichtbar für die Autofahrer warten.

„Die Straße ist sowieso völlig überdimensioniert. Die beiden Fahrspuren ergeben überhaupt keinen Sinn, weil die Bergsonstraße vor und nach dem Bahnhof einspurig ist.“ Nicht nur die Fahrspur soll begrünt werden. Neben der Bahn­unterführung ist eine große Sperrfläche aus Beton. Auch dort könne man Bäume oder Büsche anpflanzen, meint Winter.

„Die Bergsonstraße ist zu schlecht beleuchtet“

Ein weiteres Ärgernis ist für Winter und seine Nachbarn die schlechte Beleuchtung an der Bergsonstraße. „Die Laternen sind nicht besonders hell und strahlen nur auf die Straße. Der Gehweg liegt im Dunklen. Es gibt Ecken, in denen einen keiner sieht.“ Dies sei für das Sicherheitsgefühl nicht gerade förderlich. Sie fordern daher mehr Straßenlaternen entlang der Bergsonstraße.

Außerdem soll die Stadt die Grünanlage zwischen Kronwinkler, Langenburg- und Kastellburgstraße häufiger säubern und zusätzliche Mülleimer aufstellen. „Es ist ein einziger Saustall“, sagt Winter. Überall liege Unrat. Die wenigen Mülleimer seien meist überfüllt.

Das ehemalige Heizkraftwerk werde vermutlich ein Anziehungspunkt für Besucher aus ganz München. Sie sollen nicht durch ein schmutziges „Glasscherbenviertel“ laufen müssen, so Winter. A. Schwarzbauer

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