Miese Masche: Betrüger erleichtern Rentnerin um zehntausende Euro

Miese Masche: Betrüger erleichtern Rentnerin um zehntausende Euro

Miese Masche: Betrüger erleichtern Rentnerin um zehntausende Euro

Ominöser Container: Werden hier illegal Textilien gesammelt?

Ominöser Container: Werden hier illegal Textilien gesammelt?

Ominöser Container: Werden hier illegal Textilien gesammelt?

Gerüchte über Probleme beim Löschen

Wurde zu spät gewarnt? Großbrand auf Recyclinghof hat verbales Nachspiel

+
Mehr als zwölf Stunden dauerten die Löscharbeiten auf dem Recyclinghof.

Vor rund zwei Wochen hielt ein Großeinsatz der Feuerwehr den Münchner Westen im Atem. Und auch jetzt ist die Angst der Aubinger noch präsent: Sie kritisieren, zu spät informiert worden zu sein.

Aubing – Die Unsicherheit einiger Aubinger wegen des Großbrandes auf dem Recyclinghof am Langwieder Bahnhof ist auch zwei Wochen später noch nicht verraucht. Bei der vergangenen Sitzung des Bezirksausschusses kritisierten Anwohner und Politiker, dass sie viel zu spät gewarnt worden seien.

„Das Warnsystem ist lückenhaft: Das Feuer ist um 3 Uhr ausgebrochen. Erst um 7 Uhr habe ich im Radio gehört, dass Anwohner die Fenster schließen sollen“, moniert Robert Aenderl. Sogar erst um 9 Uhr sei es im Katwarn – dem Warnsystem der Stadt bei Gefahrensituationen – eingelaufen. 

Lesen Sie hier den Hallo-Ticker: Brand auf Recyclinghof – Rauchwolke über Stadt

Anwohner fordern Einsatz von Sirenen

Der Aubinger fordert, dass die Feuerwehr in diesem Fall Sirenen einsetzen müsse, um Anwohner auf die mögliche Gefahr aufmerksam zu machen. „Wir hatten die ganze Nacht das Fenster offen“, sagt er.

Anwohner Robert Aenderl moniert, dass man die Bürger in den umliegenden Gebieten zu spät über den Brand in Kenntnis gesetzt habe.

Brandamtsrat Klaus Heimlich teilte auf Hallo-Nachfrage mit: „Erst wenn zweifelsfrei feststeht, dass eine Gefährdung bestehen könnte, wird auch über die entsprechenden Verbreitungswege gewarnt.“ Im Falle des Brandes auf dem Recyclinghof habe es jedoch kein Risiko für die Anwohner gegeben. Man habe nach Medienanfragen nur vorsorglich zum Schließen von Fenstern und Türen aufgefordert.

Dämpfe seien laut Betreiber unbedenklich gewesen

Aenderl glaubt nicht, dass der Rauch unbedenklich war. „Es war so ein beißender Geruch.“ Der Geschäftsführer der Anlage, Karl-David Schlehenkamp, versichert, dass auf dem Recyclinghof keinerlei Chemikalien oder Gefahrgut lagern. Das Unternehmen verarbeite Metallschrott und Elektrogeräte wie Fahrräder oder Waschmaschinen weiter, die es von den Münchner Wertstoffhöfen bekommt. 

„Was so stark gestunken hat, waren der verschmorte Gummi und das verbrannte Plastik“, so Schlehenkamp.

Gerüchte, dass es beim Löschen zu Problemen kam, weist, Brandamtsrat Heimlich zurück. „Grundsätzlich ist in diesem Bereich die Wasserversorgung ausreichend.“ Das Löschen habe so lange gedauert, weil das Eisen so heiß geworden sei, dass das Wasser verdampfte, bevor es auf das Feuer traf. Deshalb habe die Feuerwehr das brennende Material Schicht für Schicht abtragen müssen. „Das erfordert einen hohen Personaleinsatz und schwer abschätzbaren Zeitaufwand“, so Heimlich.

Andreas Schwarzbauer

Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten aus den Stadtteilen

Ihr Viertel ist nicht dabei? Eine große Auswahl weiterer Lokalthemen finden Sie in unserer Übersicht.

Auch interessant:

Meistgelesen

Feiern mit der Raupe Nimmersatt
Feiern mit der Raupe Nimmersatt
Miese Masche: Betrüger erleichtern Rentnerin um zehntausende Euro
Miese Masche: Betrüger erleichtern Rentnerin um zehntausende Euro
Baustart für 193 Mietwohnungen im Münchner Westen
Baustart für 193 Mietwohnungen im Münchner Westen

Kommentare