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Vereine sollen Schule machen

Aubinger Bildungspolitiker fordern: Öffnet die Schulhäuser für Vereine!

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Dagmar Mosch ärgert sich, dass die Schulgebäude nach Unterrichtsende nicht genutzt werden. An der Gotzmannschule würde sich die Aula für Vereinsversammlungen anbieten.

Während in den Schulen nach Unterrichtsende oftmals Leere herrscht, suchen viele Vereine händeringend nach Räumen. Der Aubinger BA fordert daher, die Schulhäuser für weitere Veranstaltungen zu öffnen.

Aubing – Nach Unterrichtsende herrscht in den meisten Schulgebäuden gähnende Leere. Gleichzeitig suchen viele Vereine händeringend nach Räumen, in denen sie Treffen, Stammtische oder andere Veranstaltungen abhalten können. Deshalb fordert der Unterausschuss Bildung des Aubinger BA, die Schulhäuser für die Vereine zu öffnen.

„Es ist Luxus, dass wir die Gebäude so viel Zeit ungenutzt lassen“, moniert Dagmar Mosch (Grüne). Gerade in Aubing, Lochhausen und Langwied gebe es kaum Angebote für Vereine. Die vorhandenen Möglichkeiten, wie der Bürgersaal am Westkreuz, seien zudem völlig überlaufen. Somit blieben nur noch Gaststätten als Treffpunkt. 

Verzehrzwang und fehlende Räume in den Gaststätten

Dort gibt es für Mosch allerdings zwei Probleme: „Viele Lokale haben keinen so großen Raum. Außerdem kann sich den Verzehrzwang nicht jeder leisten.“ Zudem würden immer mehr Wirtschaften Miete für ihren Saal verlangen. „Vereine können keine 160 Euro Miete bezahlen“, so Mosch. Ihre Lösung: Die Vereine sollen die Schulhäuser außerhalb der Unterrichtszeiten nutzen dürfen.

Das sei schon seit 2003 möglich, teilt Ursula Oberhuber vom Referat für Bildung und Sport (RBS) mit. „Klassenzimmer und Fachlehrsäle, aber auch Aulen, Menschen und Mehrzweckräume werden regelmäßig für vielfältige soziale, kulturelle, ehrenamtliche und bürgerschaftliche Zwecke genutzt.“ 2018 habe die Stadt Räume für rund 700 000 Stunden zur Verfügung gestellt.

Schulleitung und Hausmeister müssen zustimmen

Doch ganz so einfach scheint es nicht zu sein. Johann Slezak, Vorsitzender der Interessenvereinigung Westkreuz, sagt: „Es ist schwierig und bei uns eigentlich immer gescheitert.“ Die Schulleitung und der Hausmeister müssten die Anmietung befürworten. Meist gebe es von dieser Seite ein Veto, so Slezaks Erfahrung.

Mosch wiederum glaubt, dass die Möglichkeit vielen Vereinen gar nicht bekannt ist. Sie fordert: „Das RBS sollte auf die Vereinslandschaft zugehen und die Möglichkeit bekannt machen.“

Andreas Schwarzbauer

Anmieten von Schulen

Wer ein Klassenzimmer anmietet, muss dafür acht Euro pro Stunde zahlen. Gemeinnützige Vereine erhalten eine Ermäßigung von 75 Prozent. Private Feiern sind nicht gestattet. Politische Parteien dürfen ebenfalls nicht in die Schulen. Die Nutzung der Räume durch die Schule hat immer Vorrang.

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