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Konkurrenz-Angst in Allach

Einkaufszentrum Evers: BA-Mitglied befürchtet „gezielte Verdrängung“ des Einzelhandels

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Das künftige Einkaufszentrum Evers am Oertelplatz sorgte in der jüngsten BA-Sitzung für Diskussionen.

In der Bauphase war die Freude über das neue Einkaufszentrum am Allacher Bahnhof groß. Doch jetzt stößt vielen die Auswahl der gewerblichen Mieter sauer auf. Warum, das lesen Sie hier.

Allach – Mit der näher rückenden Eröffnung des Evers-­Einkaufszentrums Ende Juni am Allacher Bahnhof steigt auch die Sorge beim Einzelhandel wegen des drohenden Konkurrenzkampfes. Das hat Falk Lamkewitz (Grüne) vom BA Allach-­Untermenzing in Gesprächen mit Ladeninhabern festgestellt.

Ihm sei von „unanständigen Nötigungsversuchen“ und der „gezielten Verdrängung alteingesessener Betriebe“ berichtet worden, schrieb Lamkewitz in einer Anfrage. Mit dieser wollte er in Erfahrung bringen, inwieweit die Stadt die im Bebauungsplan festgeschriebenen Ziele sicherstellen kann. Dort heißt es, dass auf eine ausgewogene Handelsstruktur geachtet würde.

Dass nun ein Schuhladen im neuen Zentrum eröffnen soll, weist für Lamkewitz darauf hin, dass gerade das nicht der Fall sei. Mit zwei Fachgeschäften im Viertel sei der Bedarf gut gedeckt. Außerdem sei ihm berichtet worden, dass einem der Schuhgeschäfte sowie einer Bäckerei nahegelegt worden sei, eine Filiale im Evers zu eröffnen, da man sonst einen branchengleichen Wettbewerber ansiedeln würde.

BA-Chefin Heike Kainz (CSU) erklärte, dass sie sich beim Evers-Betreiber MOEG zu den genannten Fällen erkundigt habe. Man habe ihr mitgeteilt, dass mit der Suche nach Mietern eine externe Firma beauftragt worden sei. Diese sollte zunächst die Geschäfte im Viertel fragen, ob sie in das neue Zentrum wollen. Ein Angebot – nicht die von Lamkewitz vorgeworfene Nötigung. „Die Entscheidung stand jedem frei.“

Die Stadt habe mitgeteilt, dass zuvor eine verträgliche Größe ermittelt worden sei, unter der der ansässige Einzelhandel nicht zu leiden habe. „Die Geschäfte entsprechen in etwa dem Bedarf“, sagte Kainz. Ziel der Planung sei nicht die Vermeidung jeglicher Konkurrenz, sondern die Schaffung eines ausgewogenen Angebots gewesen, so Kainz.

Andreas Daschner

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