Würm-Wissen für Wanderer

Würm-App: Interaktives Lehrangebot macht Flussabschnitt zum Umwelt-Erlebnispfad

Begeistert von der neuen Würm-App (von links): Umweltreferentin Stephanie Jacobs, Ursula Schleibner von der Umweltschutzgruppe „Würmranger“ und Bürgermeister Manuel Pretzl.
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Begeistert von der neuen Würm-App (von links): Umweltreferentin Stephanie Jacobs, Ursula Schleibner von der Umweltschutzgruppe „Würmranger“ und Bürgermeister Manuel Pretzl.
Ein Abschnitt des neuen Umwelt-Wanderwegs führt entlang der renaturierten Würm an der Mergenthalerstraße.
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Ein Abschnitt des neuen Umwelt-Wanderwegs führt entlang der renaturierten Würm an der Mergenthalerstraße.
Ursula Schleibner (rechts) zeigt Umweltreferentin Stephanie Jacobs einige Insektenfunde.
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Ursula Schleibner (rechts) zeigt Umweltreferentin Stephanie Jacobs einige Insektenfunde.
Leider hat inzwischen auch der Japanische Knöterich (rechts im Bild) das Ufer des Würm-Seitenarms erobert.
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Leider hat inzwischen auch der Japanische Knöterich (rechts im Bild) das Ufer des Würm-Seitenarms erobert.
Markus Bräu (zweiter von rechts), zuständig für Umweltvorsorge beim Referat für Gesundheit und Umwelt, zeigt Karl-Heinz Wittmann (links) und Willy Schneider (zweiter von links) vom Bezirksausschuss die Insekten-Vielfalt an der Mergenthalerstraße.
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Markus Bräu (zweiter von rechts), zuständig für Umweltvorsorge beim Referat für Gesundheit und Umwelt, zeigt Karl-Heinz Wittmann (links) und Willy Schneider (zweiter von links) vom Bezirksausschuss die Insekten-Vielfalt an der Mergenthalerstraße.
Die Pfosten mit dem QR-Code der Würmranger-Geo-Caching-Tour sollen durch Sitzbänke ersetzt werden. Dort findet man dann einen QR-Code für alle Anwendungen: Audio-Guide, Geo-Caching-Tour und die neue Würm-App.
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Die Pfosten mit dem QR-Code der Würmranger-Geo-Caching-Tour sollen durch Sitzbänke ersetzt werden. Dort findet man dann einen QR-Code für alle Anwendungen: Audio-Guide, Geo-Caching-Tour und die neue Würm-App.
Idylle an der renaturierten Würm in Obermenzing.
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Idylle an der renaturierten Würm in Obermenzing.

„Wir haben hier ein Kleinod in der Stadt mit einer wunderbaren Arten- und Pflanzenvielfalt“, lobt Bürgermeister Manuel Pretzl das Würmufer. Jetzt kann man diese via App live und vor Ort kennenlernen.

München-West – Wussten Sie, dass das Wasser der Würm letztlich im Schwarzen Meer landet und eine Eiszeit nach der Würm benannt wurde? Und was glauben Sie: Um wie viel Grad war es in dieser letzten Kaltzeit kühler, als es heute ist? Die Antwort darauf wird an dieser Stelle nicht verraten, denn das ist eine von zahlreichen Quizfragen, die den neuen digitalen Würmwanderweg so spannend machen sollen.

Die neue Würm-App ist als sogenannte Web-App unter www.wuermentdecken.de ab sofort auf jedem Browser sowohl von zuhause aus als auch unterwegs über ein Smartphone kostenfrei verfügbar. 

In Pasing, Obermenzing und Allach-Untermenzing werden vor Ort via App an jeweils sieben Themenstationen die Tier- und Pflanzenwelt am Fluss erklärt und aufgezeigt, wie Flusslauf und Landschaft sich gegenseitig beeinflussen – und das schon sehr, sehr lange. 

„Wir haben hier ein Kleinod in der Stadt mit einer wunderbaren Arten- und Pflanzenvielfalt. Das alles den Menschen näherzubringen, ist Sinn und Zweck“, so Bürgermeister Manuel Pretzl jetzt bei der Vorstellung der App an der Renaturierungsfläche an der Mergenthalerstraße. 

Diese geht auf einen Stadtratsbeschluss zurück und soll laut Umweltreferentin Stephanie Jacobs Vorbild für weitere „Münchner Umweltwanderwege“ sein. Solche seien teils noch in älteren Karten ausgewiesen und sollen nun überarbeitet und auf neue Medien übertragen werden. 

Eine Beschlussvorlage ist gerade in Arbeit. Jacobs will damit im Herbst in den Stadtrat und hofft, dass dann ein zweiter digitaler Umweltwanderweg – voraussichtlich an der Isar – ausgearbeitet wird. „Dafür können wir hier Erfahrungen sammeln“, sagt sie.

Zumal auch die neue Würm-App durch die Nutzer stets weiterentwickelt werden soll. „Sie soll ein lernendes, lebendes Projekt sein“, so die Referentin. Und auf einer Strecke von bis zu elf Kilometern zum Umwelterlebnis einladen.

Außerdem gibt es nach wie vor einen Audioguide plus Geo-Caching-Tour der Umweltschutzgruppe Würmranger (wuermranger.org). Die Mitglieder haben auch an der neuen App mitgewirkt.

Ursula Löschau

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