Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch

Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch

Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch
Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen

Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen

Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen

Keine Erfolgschancen

Klaus Trapp: Sein Ziel? – Offenbar ein Trugschluss!

+
Klaus Trapp gibt sein Amt als Seniorenbeirat auf und übt scharfe Kritik an Bezirksausschuss und Stadtverwaltung.

Allach-Untermenzing – Nach nur einem guten Jahr im Amt ist Klaus Trapp als Seniorenbeirat des Stadtbezirks zurückgetreten – Er kritisiert Stadtverwaltung und Bezirksausschuss scharf

Der Seniorenbeirat für Allach-Untermenzing, Klaus Trapp, ist zurückgetreten und erhebt schwere Vorwürfe gegenüber dem Bezirksausschuss (BA) und der Stadtverwaltung.

Vor rund einem Jahr ist Trapp zum Seniorenvertreter des Stadtbezirks gewählt worden. „Als ich mein Amt antrat, war ich voller Tatendrang und meinte, als Seniorenbeirat für die Anliegen und Sorgen der Senioren einiges durchsetzen zu können.“ Doch das habe sich als Trugschluss erwiesen.

Trapp wirft Verwaltung zu lange Bearbeitungszeit vor

Seine Anträge seien von der Stadtverwaltung sehr lange bearbeitet und häufig abgelehnt worden – obwohl er eine breite Mehrheit bei der Bürgerversammlung erhalten habe. „Einen Antrag stellte ich vor drei Jahren und nach mehrmaligen Nachfragen bekam ich jetzt die Antwort, dass dieser Antrag zwecks Arbeits- und Abstimmungsaufwandes erst Mitte 2019 bearbeitet werden kann“, kritisiert Trapp. Mehrmals habe er gar keine Antwort bekommen.

Das sei nicht möglich, entgegnet Matthias Kristlbauer vom Presse- und Informationsamt der Stadt. Anträge der Bürgerversammlung müssten innerhalb von drei Monaten behandelt werden. Nur in Ausnahmefällen dauere es länger, eine Antwort gebe es immer.

Auch den BA kritisiert Trapp. „Die Zusammenarbeit hat nicht geklappt. Ich habe keine Unterlagen bekommen und wurde nicht miteinbezogen.“ In den Sitzungen habe er im Zuhörerraum Platz nehmen müssen. „Dort musste ich als Seniorenbeirat 15 Mal den Finger heben, bis ich dran genommen wurde.“

Die Vorsitzende des BA Allach-Untermenzing, Heike Kainz (CSU), kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen. „Wir haben alles getan, um seine Anträge in seinem Sinne weiterzutragen, aber oft ist es ein langer Weg, bestimmte Anliegen umzusetzen.“ Das sieht auch die ehemalige Vorsitzende des Münchner Seniorenbeirats, Ingeborg Staudenmeyer so. „Es ist nicht so, dass man einen Antrag stellt und morgen ist es erledigt.“ Man brauche stattdessen Geduld. Die Seniorenvertreter hätten in der Vergangenheit einiges erreicht.

BA-Chefin Kainz glaubt, dass Trapp eine falsche Vorstellung von seinem Amt hatte: „Der Seniorenvertreter ist kein Mitglied im Bezirksausschuss. Sein Gremium ist der stadtweite Seniorenbeirat.“ Trotzdem sei er immer zu Wort gekommen und seine Anliegen behandelt worden. Wenn er mehr Infos gebraucht habe, hätte er seine Stellvertreterin Anne Attenberger, die Mitglied im BA ist, ansprechen müssen. 

Kainz ist enttäuscht, dass Trapp nicht das Gespräch mit ihr suchte: „Ich finde es traurig, wenn man etwas zu bemängeln hat, dass man nicht die betroffenen Personen direkt anspricht.“ Trapp entgegnet: „Sie muss selbst wissen, dass der Seniorenbeirat mit eingebunden gehört.“

Andreas Schwarzbauer

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch
Ende dem Bade-Notstand: Neuer See für Freihamer Erholungsgebiet im Gespräch
Auf den Trambahnschienen überholt und ausgebremst
Auf den Trambahnschienen überholt und ausgebremst
Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen
Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen
Miese Masche: Betrüger erleichtern Rentnerin um zehntausende Euro
Miese Masche: Betrüger erleichtern Rentnerin um zehntausende Euro

Kommentare