Überraschender Zuwachs: Zwei weitere Klassenzimmer nötig

Zwergerl-Ansturm auf die Manzoschule

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Mit zwei zusätzlichen Klassen im neuen Schuljahr wird es eng in der Manzoschule.

Untermenzing - Das neue Schuljahr ist gestartet und bringt einen überraschenden Zuwachs an Erstklässlern mit sich - Hallo hat nachgehakt, wie die Manzoschule auf den Ansturm reagiert

Das Schuljahr startet in der Grundschule an der Manzostraße mit einigen Neuerungen: Durch einen Anstieg auf 172 Erstklässler gibt es jetzt sieben statt bisher fünf Eingangsklassen und erstmals eine offene Ganztagsbetreuung. Die Manzoschule ist damit die erste Grundschule im Stadtbezirk Allach-Untermenzing, die den offenen Ganztag anbietet. „Wenn die Rahmenbedingungen so sind, wie sie jetzt hier bestehen, sollte man diese Chance nutzen“, sagt Rektorin Ilona Peters (47).

Rektorin Ilona Peters (47).

Konkret: Aus der bisher privat organisierten Mittagsbetreuung wird ein staatlich finanziertes Ganztagsangebot. Träger bleibt die bewährte Elterninitiative. Die Vorteile: Die Plätze werden von 120 auf 150 aufgestockt, das Angebot ist – bis auf den Essensbeitrag – künftig kostenlos und wird ausgedehnt. Der Nachteil: Die Eltern können ihre Kinder nicht mehr so flexibel wie bisher bei der Mittagsbetreuung bringen und abholen. Beim offenen Ganztag gelten dann vorher vereinbarte Betreuungszeiten, „vergleichbar mit der Schulpflicht“, erklärt die Rektorin.

Dass die Schülerzahlen insgesamt von 480 auf 544 angestiegen sind, war für sie eine Überraschung. „Woher die Kinder für sieben Eingangsklassen auf einen Schlag kommen, können wir uns nicht erklären. Aber das ist auch nicht so wichtig. Sie sind da.“ Das bedeutet, dass jetzt 22 anstelle von 20 Klassen Räume brauchen. Geschaffen werden die nötigen zwei Klassenzimmer, indem ein ehemaliger Seminar- und einer von drei Werkräumen umfunktioniert werden. 

Ursula Löschau

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