720 Wohnungen bis Ende 2021 fertig

So wird der Diamaltpark

Von der Georg-Reismüller-Straße soll es Einblicke und Zugänge ins Wohngebiet und zum Quartiersplatz geben.
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Von der Georg-Reismüller-Straße soll es Einblicke und Zugänge ins Wohngebiet und zum Quartiersplatz geben.

Allach - Wie wird der Diamaltpark aussehen, der auf dem ehemaligen Industriegelände an der Georg-Reismüller- und Ludwigsfelder Straße entsteht? - Hallo hat Einblicke bekommen

720 Wohnungen, drei Kita-Standorte mit zusammen 2640 Quadratmetern Betreuungsfläche plus ebensoviel Freifläche. Ein zentraler Park, Büros und ein Nachbarschaftstreff plus Gastronomie am Quartiers­platz zwischen Suppenwürze und Werkstattgebäude: Das ist der künftige Diamaltpark auf dem ehemaligen Industriegelände an der Georg-Reismüller- und Ludwigsfelder Straße. Der Hochbau startet nach Auskunft von Isaria-Vorstand Gerhard Wirth im dritten Quartal dieses Jahres. Alle sechs Bauabschnitte sollen bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Diesen Planungsstand stellte der Investor jetzt im Bezirks­ausschuss (BA) Allach-Untermenzing vor.

Der neue Stadtteilplatz wird geprägt von den restaurierten früheren Werksgebäuden Suppenwürze (Abbildung) und Werkstatt. In beiden werden vorwiegend Büroflächen geschaffen, in der Werkstatt wird es auch einen Nachbarschaftstreff und Gastronomie geben.

Der wünscht sich für das Misch­quartier mit Büros, Kitas, Bürgertreff, Platz und Wohnen möglichst viel Raum für bürgerschaftliche Nutzungen und Dienstleistungsangebote, darunter auch Arztpraxen. Baustart dort soll im zweiten Quartal 2019 sein. Zudem bittet BA-Chefin Heike Kainz: „Man sollte bei der Planung der Tiefgaragen nochmals prüfen, ob etwas mehr Stellplätze möglich sind.“ Speziell für die drei Kinderbetreuungseinrichtungen regt der BA mehr Parkplätze an. „Das nehmen wir mit“, so der Investor. Er folgt auch dem Wunsch des BA nach Durchlässigkeit und Transparenz im neuen Quartier. „Das ist Ihr Park, Ihr Platz. Dort soll sich ’was rühren“, sagt Gerhard Wirth. ul

Schutz vor Gerüchten

Laut Isaria-Vorstand Gerhard Wirth startet der Hochbau noch im dritten Quartal dieses Jahres.

Der Erdaushub aus dem Baufeld des künftigen Diamaltparks wird derzeit sortiert und entsorgt. Dafür gibt es ein mit der Stadt abgestimmtes Sanierungskonzept. Einige Erdhaufen sind mit Planen versehen. „Die Abdeckung dient einer Begrenzung einer gesundheitsunbedenklichen Geruchsbelästigung, die aus den alten organischen Sedimenten aufgrund von Faulprozessen ausgeht“, erklärt Florian Bartoschek, Projektleiter beim Investor Isaria Wohnbau AG. Insgesamt entspreche die „vorgefundene Kontamination des Erdreiches den aus der Untersuchung resultierenden Erwartungen“.

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