Neues Konzept nötig

Neue Straße durch das Junkersgelände: Zauneidechsen verzögern den Baubeginn

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Im Junkersgelände leben Zauneidechsen. Vor einem Straßenbau müssen neue Lebensräume für die schützenswerten Tiere geschaffen werden.

Allach - Wann die Bagger im Junkersgelände anrollen bleibt ungewiss - Das Zauneidechsenvorkommen im betroffenen Gebiet bereitet dem Planungsreferat Schwierigkeiten

Bis zum Jahresende erwartet Thorsten Vogel, Sprecher des Planungsreferats, den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Junkersgelände und damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die neue Verbindungsstraße zwischen der Ludwigsfelder und der Pasteurstraße. Wann die Bagger anrollen können, ist aber noch offen. Denn: „Aufgrund des in dem Gebiet festgestellten Vorkommens an Zauneidechsen ist vor Baubeginn noch ein Herstellungs-, Pflege- und Entwicklungskonzept für die Neuanlage von Habitaten zu erstellen“, erklärt Vogel.

Wie lange das dauern wird, kann sein Referatskollege Ingo Trömer nicht abschätzen. Dies variiere „von Fall zu Fall“. Bekannt sei das Vorkommen dort schon seit 2015. „Bisher deutet nichts darauf hin, dass das Eidechsen-Vorkommen die Bauleitplanung und damit zusammenhängende Baugenehmigungen gefährdet“, so Trömer. Aber noch liege das Ergebnis des Konzepts nichts vor.

Für Viertel-Chefin Heike Kainz dauert das Verfahren schon jetzt viel zu lange. „Eigentlich sollte es mit dem Bau schon 2017 losgehen und jede Verzögerung tut weh“, betont die Allacher Bezirksausschuss-Vorsitzende. ul

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