Junkersgelände: Der Stadtrat genehmigt den Straßenbau

Von Schutt, Geröll, Straßenbau und Zauneidechsen

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Folgendermaßen sieht der aktuelle Plan den Verlauf der neuen Straße (U-1790) durchs Junkersgelände vor.

Allach – Hier scheiden sich die Geister: Jetzt hat der Stadtrat den Bau der Junkersstraße genehmigt, um das Viertel zu entlasten – Doch zuerst müssen die dort lebenden Eidechsen umgesiedelt werden

Heike Kainz (CSU), Vorsitzende des Bezirksausschusses (BA) Allach-Untermenzing.

Die neue Verbindungsstraße zwischen der Ludwigsfelder und der Pasteurstraße ist beschlossen. Der Stadtrat genehmigte jetzt einstimmig die Planung. Dazu gehört auch, dass die Schöll- von der Pasteurstraße abgehängt und im nördlichen Bereich nur noch durch einen Fuß- und Radweg mit der Pasteurstraße verbunden sein wird. „Das ist ein Plus fürs ganze Viertel“, freut sich Heike Kainz (CSU), Vorsitzende des Bezirksausschusses (BA) Allach-Untermenzing.

Der Wermutstropfen: „Man hätte schon vor drei Jahren so weit sein sollen. Ursprünglich sollte 2017 gebaut werden“, sagt Kainz. Dazwischen kamen Naturschutzbelange, insbesondere schützenswerte Zauneidechsen (Hallo berichtete). Auch jetzt kann erst nach einer erfolgreichen Umsiedlung der Tiere sowie der Herstellung von Schutzzäunen mit dem Bau begonnen werden, damit die Tiere nicht in den Baufeldbereich zurückwandern. Das schreibt der Stadtratsbeschluss vor. Darin wird auch empfohlen, mit dem Abfangen der Eidechsen im April zu starten.

Die neue Straße wird den Schwerlastverkehr aus der Schöllstraße abziehen und zur geordneten Entwicklung des Junkersgeländes und weiterer Gewerbeflächen entlang der Ludwigsfelder Straße beitragen. Heike Kainz geht davon aus, dass an der Kreuzung mit der Ludwigsfelder Straße und der Diamaltpark-Zufahrt Am Münchfeld künftig eine Ampel den Verkehr regeln wird.

Ursula Löschau

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