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Stadt verhandelt über bauliche Lösung auf Privatgrund

Münchens vergessene Haltestelle: Zähes Ringen um Busanbindung der Waldkolonie in Allach

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Die Haltestellen an der Ludwigsfelder Straße sind seit 2015 fertig und warten nur darauf, dass Busse der Linie 163 dort halten.

Allach: An dieser Haltestelle warten seit eineinhalb Jahren die Bewohner der Waldkolonie in Allach vergebens. Doch die versprochene Anbindung durch die Buslinie 163 kommt nicht.

Die Haltestelle ist verwaist, die Anwohner der Waldkolonie in Allach sind sauer. Die zum Fahrplanwechsel 2015 angekündigte Verlängerung der Buslinie 163 wurde damals überraschend abgeblasen (Hallo berichtete), und noch immer ist keine Busanbindung der Siedlung an der Spiegelberg­straße in Sicht. Oder etwa doch? Bürgermeister Josef Schmid (CSU) versichert auf Hallo-Anfrage: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran.“ Denn: „Diese Busverbindung ist mir extrem wichtig.“ Und das nicht nur wegen der Anwohner der Waldkolonie, sondern auch mit Blick auf die baulichen Entwicklungen an der Ludwigsfelder Straße. „Dann macht diese Buslinie noch mehr Sinn.“

Der Knackpunkt sind laut Schmid schwierige Eigentums- und Sicherheitsfragen im Bereich eines Parkplatz­es an der Privatstraße auf dem Krauss-Maffei-Werksgelände. „Ein dritter, privater Eigentümer wurde vorher nicht mit einbezogen. Das wurde leider erst mit dem Fahrplanwechsel 2015 festgestellt“, erklärt er den Grund für den damaligen Rückzieher. Jetzt säßen jedoch alle an einem Tisch und würden verhandeln. „Das Ziel ist eine Art Busspur an dem Parkplatz“, sagt Schmid. Wem dieses „Verbindungsstück“ gehören soll, um später auch den Unterhalt und die Verkehrssicherungspflicht gewährleisten zu können, sei ein wesentlicher Teil der laufenden Gespräche.

Matthias Korte von der Münchner Verkehrsgesellschaft ergänzt: „Zur Lösung kommt nach aktuellem Stand nur eine bauliche Trennung von Busbetrieb und Werksverkehr in Betracht, wofür jedoch umfangreiche Planungen erforderlich sind.“ Es habe aber schon „Untersuchungen des Untergrunds sowie Untersuchungen zur Belastung mit Kampfmitteln“ gegeben. „Derzeit geht es in den Gesprächen um den erforderlichen Umgriff der angedachten baulichen Anpassungen“, so Korte. Wann mit Ergebnissen gerechnet werden könne, ließe sich aber noch nicht sagen. ul

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