Diese Projekte sind 2019 im Viertel geplant

Obermenzing: Die große Jahresvorschau der Viertel-Chefs

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Ende 2019 soll das neue Schulzentrum fertig sein. Danach kann die Umgestaltung der Grandl­straße zwischen Passionisten- und Hofbauernstraße starten. Ziel ist eine optische Verschmälerung.

Obermenzing – Im neuen Jahr tut sich einiges in den westlichen Stadtteilen: Unter anderem wird das neue Schulzentrum in Obermenzing fertiggestellt. Welche weiteren Projekte anstehen erklärt Hallo

Das Schulzentrum an der Grandlstraße mit Gesamtkosten in Höhe von 83,3 Millionen Euro soll im Dezember nach gut fünf Jahren Bauzeit vollendet sein. Nach der bereits 2017 fertiggestellten neuen Grundschule und Dreifachsporthalle geht laut Viertel-Chef Romanus Scholz (Grüne) dann der zweite Bauabschnitt in Betrieb.Dieser umfasst den Neubau einer dreizügigen Realschule mit 18 Klassen und einer Mensa sowie die Sanierung des Bestandsgebäudes. Kosten: rund 38,4 Millionen Euro.

„Wir haben lange dafür kämpfen müssen und manche Durststrecke mit der Schulfamilie durchgestanden“, sagt Scholz. Grund- und Realschüler waren und sind während der Bauzeit jeweils in einem Übergangsbau im Durchblick untergebracht. Die 2014 errichtete Containeranlage soll nach Abschluss der Gesamtmaßnahme wieder verschwinden. „Sie steht in einem wichtigen Grünzug“, so Scholz. „Es ist allenfalls denkbar, dass sie bis zur Fertigstellung der Schulanlage an der Paul-Gerhardt-Allee noch stehenbleiben und als Ausweichstandort dienen kann“, ergänzt Stadtrat Frieder Vogelsgesang (CSU).

Mit dem Komplex an der Grandl­straße ist der Schulbau in Obermenzing nicht abgeschlossen. Im dritten Schulbauprogramm, das dem Stadtrat laut Katharina Rieger vom Referat für Bildung und Sport (RBS) im vierten Quartal vorgelegt werden soll, werden zwei weitere Neubauprojekte vorgeschlagen: eine Realschule auf der Wiese an der Bausewein­allee und eine Grundschule am Dreilingsweg.

Ursula Löschau

Wohnen für alle in Obermenzing

Auf diesem Grundstück plant die GWG 21 Wohnungen nach dem Modell „Wohnen für alle“.

Auf einem 1560 Quadratmeter großen Grundstück an der Lochhausener Straße 13 bis 15 baut die GWG München in diesem Jahr 21 Wohnungen nach dem Modell „Wohnen für alle“. Geplant sind drei zweigeschossige Gebäude, wobei eines der Häuser unterkellert wird. Dort werden die Heizzentrale, Abstellräume und Fahrradstellplätze untergebracht. Oberirdisch soll es 13 Parkplätze geben. Die Baukosten betragen laut GWG-Sprecher Michael Schmitt 2,53 Millionen Euro. Einziehen werden je zur Hälfte anerkannte Flüchtlinge und Wohnungslose.

Quartier wächst

Auf etwa 22 500 Quadratmetern entstehen hier fünf Gebäuderiegel in massiver Ziegelbauweise mit Klinkerfassade, die Raum für insgesamt 192 freifinanzierte Mietwohnungen schaffen.

Das neue Quartier an der Lipperheidestraße nimmt erste Formen an. 

Auf einer rund sechs Hektar großen Fläche entstehen dort über 300 Mietwohnungen, eine Kindertageseinrichtung und eine öffentliche Grünfläche. 81 Sozialwohnungen sollen 2019 fertig werden, ebenso 31 Staatsbedienstetenwohnungen der Stadibau. Für 192 Wohnungen, die der Wittelsbacher Ausgleichsfonds dort errichtet, gilt 2021 als Fertigstellungsziel.

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