Was wird 2019 neu in den Stadtbezirken?

Allach-Untermenzing: Die große Jahresvorschau der Viertel-Chefs – Teil 1

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Das Kirschgelände ist das nächste große Entwicklungsprojekt im Stadtbezirk.

Allach/Untermenzing – Im neuen Jahr tut sich einiges: Für ein neues Wohngebiet auf dem Kirschgelände werden die Weichen gestellt – außerdem sind und neue Schulen geplant

Der Stadtbezirk wächst weiter: Das 12,5 Hektar große Kirschgelände südlich des Oertelplatzes soll vom Gewerbepark in ein Wohngebiet mit bis zu 1400 Wohnungen umgewandelt werden. Die Büschl-Unternehmensgruppe hat das Areal bereits 2016 erworben. Viertel-Chefin Heike Kainz (CSU) rechnet damit, dass in diesem Jahr ein Aufstellungs- und Eckdatenbeschluss für das neue Quartier gefasst wird.

Weitere Zeitangaben seien noch nicht möglich, so Kainz. „Das ist ein Riesenprojekt.“ Unter anderem müssten zunächst die dort ansässigen Firmen umgesiedelt werden. „Ich befürworte das, weil dann der ganze Schwerlastverkehr dort verschwindet“, sagt sie. Zudem werde dann eine weitere Grundschule benötigt. Die Standortsuche ist bereits angelaufen.

Im aktuell größten Neubaugebiet Allachs auf dem ehemaligen Diamaltgelände (Hallo berichtete) beginnt der Hochbau. Los geht’s an der Ludwigsfelder Straße und entlang der Bahn mit 349 Wohnungen. Bis in rund drei Jahren sollen unter anderem 750 Wohnungen entstehen. Für die Hirmerei mit bis zu 220 Wohnungen erwartet Kainz die Ausschreibung eines städtebaulichen Wettbewerbs.

Ursula Löschau

Suche nach weiteren Schul-Standorten

Mit einer neuen Grundschule an der Theodor-Fischer-Straße ist es nicht getan.

An der Theodor-Fischer-Straße wird heuer mit dem Bau einer neuen, fünfzügigen Grundschule begonnen. Sie soll 2021 fertig sein, deckt aber bei weitem nicht den Bedarf, der in den kommenden Jahren entstehen wird. „Allein für das Kirschgelände wird eine weitere dreizügige Grundschule benötigt“, erklärt die Bezirksausschuss-Vorsitzende Heike Kainz. Derzeit würden mehrere Möglichkeiten geprüft, unter anderem ein Standort auf dem Kirschgelände.

Ungelöst sind aber auch Raumprobleme an verschiedenen, schon bestehenden Schulstandorten. „Da liegt einiges im Argen. 2019 muss hier etwas passieren. Wir brauchen Klarheit, wohin die Reise geht,“ betont Kainz. Fest steht inzwischen, dass aus einer Verlagerung der Carl-Spitzweg-Realschule an die Franz-Nißl-Straße aus Platzmangel am Allacher Standort nichts wird. Um am Schulzentrum Pfarrer-Grimm-Straße kurzfristig mehr Raum zu schaffen, wird nach Auskunft von Katharina Rieger vom Referat für Bildung und Sport „zunächst im Jahr 2019 eine Pavillonanlage mit 16 Klassenzimmern errichtet“. Parallel wird weiter nach einem anderen Standort für die Realschule gesucht. Und: Heuer startet laut Rieger endlich die Sanierung der Schwimmhalle.

An der Franz-Nißl-Straße wird die Sanierung und Erweiterung der Mittelschule fortgesetzt. Zudem ist der Standort jetzt auch als Alternative für eine weitere Grundschule im Gespräch.

Ursula Löschau

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