SPD stellt Antragspaket für die Beseitigung der bekannten Gefahrenstellen

Kommt jetzt die große Radl-Offensive für den Stadtbezirk?

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Die Kreuzung nach der Bahnunterführung an der Bärmannstraße in Richtung Innenstadt soll für Radfahrer und Fußgänger sicherer werden.

Obermenzing – Schluss mit Fahrradunfällen! Ein Antragspaket der SPD-Fraktion im Bezirksausschuss benennt gefährliche Stellen in Pasing-Obermenzing und schlägt vor, wie sie sicherer werden sollen

Mit einem Paket von Anträgen startet die SPD im Bezirksausschuss (BA) Pasing-Obermenzing eine Offensive für mehr Sicherheit beim Radeln und für Fußgänger. „Wir wollen deutlich machen, dass wir eine Fahrradfahrer-Partei sind“, sagt die Fraktionssprecherin Constanze Söllner-Schaar (Foto) und betont: „Hier geht es um viele Details, die den Menschen vor Ort jedoch echte Verbesserungen und Erleichterungen bringen.“

Unübersichtliche Kurven und hohe Zäune erhöhen die Gefahr von Kollisionsunfällen.

So drehen sich in der jüngsten BA-Sitzung (Beratung nach Redaktionsschluss) drei SPD-Anträge ums Radl-Thema: Es wird gefordert, die Kreuzung nach der Bahnunterführung an der Bärmannstraße Richtung Innenstadt für Radfahrer und Fußgänger „sicherer zu gestalten“. Sie sei hoch frequentiert und „zusätzlich als gefährlich einzustufen, da die von der Deutschen Bahn aufgestellten Zäune entlang der Bahnlinie die Sicht deutlich beeinträchtigen“, erklärt Söllner-Schaar. Westlich der Bahn sieht sie weitere Gefahrenstellen: Die Einmündung von der Bärmannstraße in die Fahrradstraße „Am Nymphenbad“ sei trotz eines Halteverbots oft zugeparkt. Dort sollen Abmarkierungen für mehr Sicherheit sorgen. Und auf Höhe der Kanalbrücke der Frauendorferstraße hält die SPD eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer für nötig. „Die Querungsstelle liegt an einer in beide Richtungen hoch frequentierten Durchgangsstraße“, so die Antragstellerin.

Trotz Halteverbot ist die Einmündung von der Bärmannstraße in die Fahrradstraße „Am Nymphenbad“ oft zugeparkt und deshalb unübersichtlich und schwer zu queren.

Vom BA bereits unterstützt werden zwei weitere Anträge: Ein bisher einbahngeregelter Abschnitt nach der Würmbrücke am Schirmerweg soll in Richtung Pippinger Straße für Radfahrer in beide Fahrtrichtungen geöffnet werden. Zudem wird gefordert, die Geh- und Radwegsituation an der Maria-Eich-Straße an der Stadtgrenze Richtung Lochham zu verbessern. Für die BA-Sitzung im Dezember plant die Fraktionssprecherin noch einen Antrag zum Radweg an der Josef-Felder-Straße. „Im Rahmen der Umbaumaßnahmen für die U 5 soll dort ein durchgehender Radweg geprüft werden.“

Ursula Löschau

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