Drei Behörden blieben dem Treffen zur Erweiterung des russischen Klosters fern

Hiobs Leiden nimmt wohl kein Ende

Pater Hiob deutet an, wo der E-förmig geplante Um- und Neubau den denkmalgeschützten Bestand ergänzen soll.
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Pater Hiob deutet an, wo der E-förmig geplante Um- und Neubau den denkmalgeschützten Bestand ergänzen soll.

Obermenzing – Pater Hiobs Hoffnung wurde bitter enttäuscht: Ausgerechnet die Gegner des Erweiterungsbaus schlugen die Einladung zum „Runden Tisch“ aus

Die Hoffnung, ein „Runder Tisch“ zur Erweiterung des russisch-orthodoxen Klosters in Obermenzing könne einige grundsätzliche Hürden aus dem Weg räumen, wurde enttäuscht. Ausgerechnet die Behörden, die bisher die größten Bedenken gegen einen Neubau auf dem Gelände an der Hofbauernstraße geäußert haben (Hallo berichtete), schlugen die Einladung des Bezirksausschusses (BA) Pasing-Obermenzing zu dem Treffen im Pasinger Rathaus aus. 

Neben dem Landesamt für Denkmalpflege und der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung ist das vor allem die städtische Lokalbaukommission (LBK). Deren Sprecher Ingo Trömer erklärt auf Hallo-Anfrage: „Aus Sicht der LBK besteht nur die Möglichkeit zu einer behutsamen Sanierung des denkmalgeschützten Klostergebäudes, bestenfalls in Verbindung mit einem kleineren Ergänzungsbau. Die bisher vorgelegten Entwürfe haben diese Möglichkeit deutlich überschritten.“ Dies habe man der russisch-orthodoxen Diözese sowie dem BA „bereits umfänglich erläutert“ und deshalb von einer Teilnahme an dem jüngsten Treffen abgesehen.

Völlig ergebnislos war die Zusammenkunft von BA-Mitgliedern, einem Vertreter der „Immobilien Freistaat Bayern“, der das Grundstück gehört, und einigen Mönchen aber nicht. „Wir haben unseren Entwurf dem BA vorgestellt und durchweg positive Rückmeldungen bekommen. Das war immerhin ein Teilerfolg“, so Pater Hiob.

Viertel-Chef Romanus Scholz (Grüne) will in der nächsten Planungsausschuss-Sitzung über die weiteren Schritte des BA diskutieren. Er sagt: „Wir wünschen uns sehr, dass das Kloster dauerhaft erhalten bleibt.“ Klar sei aber auch: „Es ist baurechtsmäßig ziemlich schwierig. Jetzt muss man klären, was möglich gemacht werden kann.“

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