Die Forderungen seien wegen „überlappender Interessen“ nicht umsetzbar

Hiobs-Botschaft: Maximal 20 Prozent Erweiterung in Aussicht

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Von ihren aktuellen Bauplänen müssen sich Pater Hiob und die anderen Mönche verabschieden.

Obermenzing – Die Aussichten für das russisch-orthodoxe Kloster stehen schlecht: Ist die Bruderschaft, die dringend mehr Platz für Mitglieder benötigt, jetzt auf Standort-Alternativen angewiesen?

Die bisherigen Ausbaupläne des russisch-orthodoxen Klosters an der Hofbauernstraße in Obermenzing (Hallo berichtete) sind rechtlich nicht umsetzbar. Das steht nach einem erneuten Gespräch mit Vertretern von Politik und Verwaltung, zu dem die CSU-Stadtratsfraktion jetzt eingeladen hat, fest. Stadtrat Frieder Vogelsgesang: „Das Ergebnis ist ernüchternd. Der errechnete Gesamtbedarf des Klosters lässt sich nicht unterbringen.“ Das Problem seien „überlappende Interessen in einem überregionalen Grünzug“.

Das hat Cornelius Mager, Leiter der Lokalbaukommission, nach Berichten mehrerer Teilnehmer des Treffen deutlich gemacht. Mager stellte demnach maximal eine Erweiterung des Bestands um etwa 20 Prozent in Aussicht. Zudem regte er an, mit der katholischen Kirche über mögliche Ausweichorte zu sprechen.

Dieser Gedanke ist der Bruderschaft des Klosters nicht fremd: „Wir suchen auch nach alternativen Standorten. Neben Altomünster wurden wir auf zwei andere Klöster aufmerksam gemacht. Ich kann aber noch nicht mehr dazu verraten“, sagt Pater Hiob auf Hallo-Anfrage. Ob es neue Pläne für eine Bestandserweiterung um 20 Prozent geben wird, haben die Mönche noch nicht entschieden.

Ursula Löschau

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