Naturschutz vor der eigenen Haustür

Zu Heinz Sielmanns 100. Geburtstag spricht die Witwe über sein Vermächtnis

Ein Leben für die Bilder – in Bildern. Schon früh entdeckte Heinz Sielmann sein Interesse für die Tiere und das Filmen. Seine „Expedition ins Tierreich“ brachte die Natur ganzen Generationen nahe. Sielmann starb 2006.
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Ein Leben für die Bilder – in Bildern. Schon früh entdeckte Heinz Sielmann sein Interesse für die Tiere und das Filmen. Seine „Expedition ins Tierreich“ brachte die Natur ganzen Generationen nahe. Sielmann starb 2006.
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Obermenzing: Alles Gute, Heinz Sielmann! Heuer wäre er 100 geworden.

„Haustiere brauchen wir in dieser Oase keine, bei uns fischt der Eisvogel und kommt der Steinmarder zu Besuch“, sagte Heinz Sielmann gerne, wenn er über sein Zuhause in Obermenzing sprach. Im Juni wäre er 100 Jahre alt geworden. Wie passend, dass sich seine Stiftung gerade zu diesem Jubiläum auch verstärkt in Bayern engagieren will (Info unten).

Noch heute erinnert sich Sielmanns Witwe Inge gut an den Umzug nach München. „Das war unmittelbar nach unserer Hochzeit und veränderte mein Leben über Nacht. Zuvor stand ich mitten im Berufsleben, ich hatte einen großen Freundeskreis und war kulturell vielseitig interessiert. In München war ich plötzlich die Fremde, die Preußin. Ich kannte dort niemanden“, erzählt sie. Keine Liebe auf den ersten Blick. Aber mit den Jahren änderte sich das. „Durch die Olympischen Spiele hat sich München sehr zum Positiven verändert. Die Stadt war nun weltoffen und freundlich. Heute ist München eine liebens- und lebenswerte Stadt“, sagt die 87-Jährige.

Es war ein außergewöhnliches Leben mit Heinz Sielmann und wohl auch eine außergewöhnliche Ehe: „Mein Mann war oft monatelang für seine Arbeit unterwegs. Ich habe seine Arbeit nie infrage gestellt, im Gegenteil. Er suchte meinen Rat, ich schnitt die Grobfassung für seine Filme. Später haben wir uns gemeinsam zur Gründung einer Stiftung entschlossen. Das war uns ein Herzensprojekt“, erzählt sie. Vor allem nach dem tragischen Tod von Sohn Stephan im Jahr 1978 nach einem Unfall in Kenia wurde die Stiftung mehr und mehr zum eigentlichen Vermächtnis des Ehepaars. Denn obwohl Heinz Sielmann Zeit seines Lebens Optimist war, sagte er doch: „Wir gehen maßlos mit der Erde um. Sie wird uns für unsere Maßlosigkeit bestrafen.“
mh

Biotope im Ampertal

Biotope im Ampertal bei Freising könnten das nächste Gelände sein, dem sich die Heinz Sielmann Stiftung annimmt. Als erste private Naturschutzstiftung hat sie große, unzerschnittene Flächen im Nationalen Naturerbe erworben, weil sich wildlebende Pflanzen und Tiere am besten in großen, natürlichen Lebensräumen schützen und erhalten lassen. Rund 12 000 Hektar betreut die Stiftung in Deutschland.

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