Allach

BA hadert mit dem Diamalt-Entwurf in Allach

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Die Skepsis vieler Bürger und BA-Mitglieder, wie hier bei der Erörterung der Diamalt-Pläne im vergangenen Jahr, ist geblieben.

Viertelpolitiker fordern Angaben zu Tiefgaragen-Zufahrten sowie Sichtachsen und Radlstellplätze

Der Bezirksausschuss (BA) Allach-Untermenzing ist mit dem Entwurf der Isaria Wohnbau zur Bebauung des Diamalt-Geländes nach wie vor nicht glücklich. Das wurde bei einer Anhörung zur Änderung des Bebauungsplans in der jüngsten Sitzung deutlich. Die Viertelpolitiker vermissen in dem Entwurf, der bei einem Wettbewerb als Sieger hervorgegangen war (Hallo berichtete), unter anderem Sichtachsen zu den historischen Gebäuden auf dem Areal. Außerdem sind sie mit der Verkehrs­erschließung unzufrieden.

Falk Lamkewitz (Grüne) und Josef Feig (CSU) plädierten dafür, den vorgelegten Plan zum Bau von rund 700 Wohnungen komplett abzulehnen. „Wir halten die ganze Planung für eine Katastrophe. Hier wird eine große städtebauliche Chance vertan“, sagte Lamkewitz. BA-Chefin Heike Kainz (CSU) mahnte: „Wenn wir’s ablehnen, sind wir aus dem Rennen raus.“ Ihre Empfehlung, die schließlich gegen drei Stimmen der Grünen beschlossen wurde, lautet: „Wir sollten auf der Grundlage dessen, was bereits feststeht, versuchen, das Bestmögliche zu erreichen.“

Der BA hat eine Fristverlängerung beantragt und fordert von der Isaria Einzelheiten zu verschiedenen Punkten. Dazu gehört die genaue Anzahl und Situierung der Tiefgaragen-Zufahrten. „Bisher wissen wir das nur ungefähr. Das ist bei einer so gewaltigen Baumaßnahme aber zu wenig“, so Kainz. Auch das Stellplatzkonzept für Fahrräder gefällt dem BA nicht. Bis zur nächsten Befassung mit dem Thema werden noch weitere Kritikpunkte gesammelt. ul

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