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Allacher Seniorenbeirat fordert öffentliches WC für die S-Bahn-Station Karlsfeld

Großes Tauziehen um die Bahnhofs-Toiletten

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Hinter der Mauer rechts war der Kiosk mit WC früher untergebracht. Dann wurde der Bereich von der Bahn zugemauert und jetzt wieder offengelegt.

Allach/Karlsfeld – Seit 2012 kämpft der Seniorenbeirat für eine neue öffentliche Toilette am Karlsfelder Bahnhof – Das Hauptproblem: die unterschiedlichen Zuständigkeiten von Bahn, Stadt und Gemeinde

Willi Eichhorn lässt nicht locker. Erneut meldet sich der Seniorenvertreter aus der Gerberau öffentlich zu Wort und fordert, dass im Karlsfelder S-Bahnhof wieder ein Kiosk inklusive öffentlicher Toilette eingerichtet wird. Dafür kämpft er nun seit 2012. Das Hauptproblem: die unterschiedlichen Zuständigkeiten von Bahn, Stadt München und Gemeinde Karlsfeld. Die Station liegt nämlich größtenteils auf Münchner Grund.

Willi Eichhorn (links),Seniorenvertreter aus der Gerberau, lässt nicht locker.

„Von der Stadt München habe ich stets zur Kenntnis nehmen müssen, dass sie sich aus alldem heraushalten will“, sagt Eichhorn. In einem Schreiben des Referats für Arbeit und Wirtschaft an den Seniorenbeirat heißt es, dass „keine rechtlichen Einwirkungsmöglichkeiten“ der Stadt auf die Bahn bestünden. 

Der Karlsfelder Wirtschaftsreferent Peter Freis hofft, dass langfristig wieder eine Verkaufsstelle mit Toiletten eingerichtet wird.

Eine Bahnsprecherin erklärt auf Hallo-Anfrage: „Bezüglich der öffentlichen Toi­letten möchten wir mitteilen, dass dies Aufgabe der Kommune ist.“ Ob ein Kiosk dort möglich sei, werde jedoch geprüft. Dazu ist die Bahn mit dem Karl­s­­felder Wirtschaftsreferenten Peter Freis im Gespräch – seit Jahren. Denn der frühere Kiosk mit WC wurde bereits 2011 wegen Feuchtigkeitsproblemen geschlossen. 

2016 teilte die Bahn dann mit, dass die Anlage aus Kostengründen nicht saniert werde. „Wir würden gerne etwas tun, um den Standort aufzuwerten“, betont Freis. Im Bahnhofsumfeld stünden jedoch keine geeigneten Gemeinde-Grundstücke zur Verfügung. Eine Hoffnung hat er aber noch: „Wenn sich die Frequenz des Bahnhofs erhöht, denkt man bei der Bahn neu darüber nach.“

ul

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