85 neue Wohnungen für alle

Was die Gewofag an der Franz-Albert-Straße in Allach plant

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Die geplante Wohnanlage aus westlicher Perspektive

In Allach-Untermenzing soll das zweite große „Wohnen für alle“-Projekt der Gewofag nach dem Stelzenbau am Dantebad entstehen: Es geht um 85 Wohnungen in acht Gebäuden.

Auf einem Grundstück an der Ecke Franz-Albert-/Naßlstraße will die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag im Rahmen des Wohnungsbau-Sofortprogramms „Wohnen für alle“ acht Gebäude mit zusammen 85 Wohneinheiten errichten.

Geplant sind nach Auskunft von Gewofag-Sprecher Dr. Klaus-Michael Dengler sowohl Einzimmerwohnungen (47) als auch Zwei- und Zweieinhalbzimmerwohnungen (16) sowie Dreizimmerwohnungen (22). „Die Mehrzimmerwohnungen werden ausschließlich an Familien vergeben“, so Dengler. Einziehen sollen „berechtigte Haushalte von der Vormerkliste des Amts für Wohnen und Migration sowie anerkannte Flüchtlinge und andere Wohnungslose“. Die künftigen Bewohner werden von Sozialpädagogen des Sozialreferats und von einer sozialen Hausverwaltung betreut. Dafür werden in der Anlage auch Büro- und Gemeinschaftsräume geschaffen.

Bei der Belegung werde „auf eine ausgewogene Mischung von Einpersonen-Haushalten und Familien sowie auf eine Durchmischung von Frauen und Männern“ geachtet, erklärt der Gewofag-Sprecher. Er betont: „Wir werden schnell bezahlbaren Wohnraum für Menschen schaffen, die diesen ganz besonders benötigen, weil sie sich die hohen Mieten in München nicht leisten können.“

Außerdem soll es im Zentrum der Wohnanlage gemeinschaftliche Freiflächen mit Spielplätzen und Aufenthaltsbereichen für die Bewohner geben. Auch Stellplätze sollen um diesen „zentralen Anger“ herum angelegt werden. Die Bebauung wird sich auf das Baufeld an der Franz-Albert- und Naßlstraße beschränken. „Die restliche Wiese bleibt wie bisher eine frei zugängliche Grünfläche“, teilt Dengler mit.

Bei einer Einwohnerversammlung am Dienstagabend (nach Redaktionsschluss) wurden die Pläne jetzt öffentlich vorgestellt. Nun soll die Baugenehmigung beantragt werden. Wenn es keine Hindernisse gibt, soll im Frühjahr 2018 mit dem Bau begonnen werden. Einzug könnte dann etwa ein Jahr später sein.
ul

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