Baupläne der Hirmerei beeinhalten Optionen für eine neue Straße

Endlich Entlastung für Allachs Straßen?

Entlastung für die nördliche Eversbuschstraße verspricht sich der BA von einer Verlängerung der neuen Straße durch das Junkersgelände Richtung Norden zum Karlsfelder Bahnhof.
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Entlastung für die nördliche Eversbuschstraße verspricht sich der BA von einer Verlängerung der neuen Straße durch das Junkersgelände Richtung Norden zum Karlsfelder Bahnhof.

Allach – Die Straßen im Viertel sind überlastet. Das spüren Anlieger wie Pendler seit der Einbahnstraßenregelung in der Ludwigsfelder Straße mehr denn je. Doch es gibt neue Hoffnung

Die Pläne des Unternehmens Hirmer, auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche zwischen der Eversbuschstraße, der Otto-Warburg-Straße und der Bahnlinie über 200 Wohnungen zu bauen, bieten zugleich neue Optionen zur Verkehrsentlastung. Der aktuelle Eckdatenentwurf berücksichtigt einen Antrag des Bezirks­ausschusses (BA) Allach-Untermenzing, dort Platz für eine Parallele zur Eversbuschstraße einzuplanen. Der BA hat der Vorlage in seiner jüngsten Sitzung deshalb „ausdrücklich“ zugestimmt. Der Stadtrat soll demnächst mit dem Eckdatenbeschluss für die sogenannte Hirmerei befasst werden.

„Das wäre zumindest eine Entlastung für die nördliche Eversbuschstraße“, betont Viertel-Chefin Heike Kainz (CSU). Ihr Plan: Die Trasse könnte an die bereits beschlossene Verbindungsstraße zwischen der Ludwigsfelder- und der Pasteurstraße anschließen und diese entlang der Bahn nach Norden bis zum S-Bahnhof Karls­feld verlängern.

Der Entwurf des Eckdatenbeschlusses beinhaltet nach Informationen von Thorsten Vogel, Sprecher des Planungsreferats, „die Schaffung eines allgemeinen Wohngebietes mit etwa 20 000 Quadratmetern Geschossfläche und 200 bis 220 Wohneinheiten für unterschiedliche Einkommensgruppen“. „Die Machbarkeit einer Paralleltrasse zur Eversbuschstraße wird zunächst verkehrlich geprüft“, so Vogel. Bis Mitte 2019 soll der Stadtrat dazu eine Grundsatzentscheidung treffen. Diese beinhalte auch, ob das Baureferat eine Machbarkeitsstudie mit Kostenermittlung erstellen soll.

Ursula Löschau

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