Strahlender Weihnachtsglanz

Adventlicher Wettstreit

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Rudi Bauer (links) und Georg Ringmayr stacheln sich bei der Weihnachtsbeleuchtung für ihre Häuser in der Wildenburgstraße in Aubing gegenseitig an.

Die Nachbarn Rudi Bauer und Georg Ringmayr lassen ihre Häuser in der Wildenburgstraße in Aubing während der Adventszeit hell erstrahlen. Dabei gehen sie ganz unterschiedlich vor. 

Über 11 000 Lämpchen leuchten auf dem Grundstück von Georg Ringmayr an der Wildenburgstraße in Aubing. Auch bei seinem Nachbarn Rudi Bauer blinkt und strahlt es in der Adventszeit. Die beiden schmücken ihre Häuser jedes Jahr mit Lichterketten, Rentieren und aufblasbaren Schnee- und Weihnachtsmännern. Mittlerweile ist zwischen ihnen ein regelrechter Wettstreit entstanden. Bauer sagt: „Wir stacheln uns gegenseitig an. Neuigkeiten halten wir bis zuletzt möglichst geheim voreinander.“ Am ersten Advent wird dann die Beleuchtung das erste Mal eingeschaltet. Den Anlass feiern die beiden mit ihren Nachbarn bei Glühwein und Lebkuchen.

Vorbereitungen für Weihnachtsbeleuchtung in der Wildenburgstraße starten früh

Doch davor steht harte Arbeit, denn die Aufbauarbeiten beginnen meist Anfang November. Während Ringmayr genaue Schaltpläne zeichnet, ist Bauer nicht so organisiert. Er positioniert seine Figuren und Lichterketten ganz spontan. Auch bei der Art der Beleuchtung unterscheiden sich die beiden Häuser. Ringmayr sagt: „Rudi möchte es eher amerikanisch haben. Seine Beleuchtung ist bunt und blinkt.“ Bauer hat einige Zeit in den USA gelebt und sich dort einiges abguckt. Bei Ringmayr dagegen leuchtet alles in Gold oder Silber. Nur der Christbaum ist farbig. Am 6. Januar erlöschen die Lämpchen. Die Stromrechnung sei nicht exorbitant hoch, versichert Ringmayr: „Die neuen LEDs sind wirklich sparsam.“ Insgesamt kostet die Weihnachtsbeleuchtung Ringmayr einen Euro pro Tag.

Auch in Fasanerie undanderswo in München strahlen die Häuser und Fassaden weihnachtlich. 

Andreas Schwarzbauer

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