Ziel lautet Einhausung

Laim / Hadern / Sendling-Westpark

Das Ziel ist klar formuliert: Mit dem Wunsch einer Einhausung der Autobahn 96 zwischen dem Anschluss zum Mittleren Ring in Sendling-Westpark bis hinaus zur Blumenau in Hadern, hat sich jetzt eine eigene Bürgerinitiative (BI) gegründet. Das Besondere an dem Zusammenschluss der Lärm- und Staubgeplagten: Die Mitglieder kommen aus drei Stadtvierteln. Schon seit Jahren kämpfen engagierte Anwohner der A 96 in Sendling-Westpark, Hadern und Laim gegen den Lärm der Autobahn – aber jeweils immer einzeln. Die Idee, das Engagement zu bündeln, hatte der CSU-Landtagsabgeordnete Georg Eisenreich: „Nach einer Bürgersprechstunde zum Thema Verkehr im Westen war klar, dass die Belastungen durch die A 96 die größten Probleme der Menschen hier sind“, sagt er bei der Gründungsversammlung im Café Nashorn im Augustinum Wohnheim. Im Zuge der BI-Gründung, die den offiziellen Namen „Bürgerinitiative Bundesautobahn 96 München“ (BIBAB 96 München) trägt, wurden Marion Kutscher, Peter Weckerle und Hans Josef Köck zu Sprechern gewählt. Die kurzfristigen Ziele, auf die sich die rund 80 Mitglieder bei der Gründungsversammlung geeinigt haben, lauten: Einrichtung von Zähl- und Messstellen zur genauen Datenerhebung, Einführung und Überwachung eines Tempo-60-Limits sowie die Kontrolle des Transitverbots. Und: Das Erstellen eines Konzepts zur Autobahn-Einhausung. „Denn selbst die Autobahndirektion Südbayern hat bestätigt, dass diese Variante die beste wäre“, sagt BI-Sprecherin Marion Kutscher. Jochen Schröder

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