Wiesn 2017

So wird die neue Ochsenbraterei

Die Ochsenbraterei ist eines der größten Zelte auf dem Oktoberfest.
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Die Ochsenbraterei ist eines der größten Zelte auf dem Oktoberfest.

Ludwigsvorstadt: Die Ochsenbraterei soll erneuert werden. Dabei wird sich vieles ändern - doch eines bleibt gleich.

Verliert die Münchner Wiesn eine Attraktion? Die Ankündigung eines Neubaus der Ochsenbraterei hat viele Münchner erschreckt, aber keine Sorge: Der Ochse bleibt, genau wie der traditionelle Charme des beliebten Festzelts.

Die Spaten Brauerei und Wirtin Antje Schneider mit ihrer Haberl Gastronomie („Chinesischer Turm“, „Zum Flaucher“, „Taxisgarten“) haben sich für dieses Projekt zusammengeschlossen und jetzt das Modell präsentiert. „Uns ist es gelungen, den beliebten Charakter des Zelts zu erhalten, aber wesentliche Neuerungen für den Komfort der Gäste zu schaffen“, erklärt Bernhard Klier, Geschäftsführer der Spaten Brauerei.

Zu den größten Neuerungen zählt: Ein größere Galerie, dafür mehr Zwischenräume unten. Das soll vor allem eine Erleichterung für das Personal sein. Für Gäste haben die breiteren Kellner-Wege wiederum den Vorteil, dass die Bestellung schneller da ist.

Die Besucher bestehen die größten Veränderungen in der erweiterten Galerie, denn im neuen Zelt wird sie einmal komplett umlaufen und dazu noch mit einem weiteren Ausschank ausgestattet. Außerdem soll es ein Drittel mehr Toiletten und breitere Sitzbänke geben – 7641 passen nach wie vor sitzend ins Zelt.

Das, was die Münchner am ihrem Traditionszelt lieben, bleibt: Der Ochse und die kleinen Trachtenfiguren, die den bayerischen Zelthimmel halten, kommen mit in den Neubau. Und auch die Fassade soll nach dem Original-Vorbild errichtet werden. München darf also aufatmen: Zur Wiesn 2017 dreht sich der Ochs zum 136. Mal – zwar in einer neuen, aber doch altbekannten Ochsenbraterei.
Elina Messfeldt

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