Nicht der erste Antrag

Warten auf Ampel an der Agnes-Bernauer-Straße Ecke Lutzstraße

Die Laimerin Manuela Sauer fordert eine Ampel an der Agnes-Bernauer-Straße Ecke Lutzstraße.
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Die Laimerin Manuela Sauer fordert eine Ampel an der Agnes-Bernauer-Straße Ecke Lutzstraße.

Laim: „Muss erst ein Unfall passieren?“

Eine Ampel an der Agnes-Bernauer-Straße Ecke Lutzstraße war der Wunsch von Manuela Sauer (Foto) – stellvertretend für mehrere Elternbeiräte von Schulen und Betreuungseinrichtungen. Doch obwohl die Laimerin dafür eine große Mehrheit auf der Bürgerversammlung des Stadtbezirks 25 gefunden hat, bleibt sie skeptisch. Der Grund: Es ist nicht der erste Antrag dieser Art.

„Der Bezirksausschuss unterstützt uns, aber das Kreisverwaltungsreferat (KVR) sperrt sich“, beklagt sich Manuela Sauer. Man habe ihr gesagt, es gebe an der Kreuzung nicht genug Fußgänger-Querungen. Dabei wird die Agnes-Bernauer-Straße an der Einmündung der Lutzstraße regelmäßig von Fußgängern und Radfahrern überquert. Auch beim Ortstermin mit Hallo München herrscht reger Betrieb: Radler, Mütter mit Kinderwägen, Kinder – jeder will über die Straße. Auf der südlichen Seite der Straße befinden sich unter anderem die Fürstenrieder Grundschule, Horte und der ESV Laim. „Selbst größere Kinder werden teilweise von ihren Eltern zur Schule gebracht, weil die Querung zu gefährlich ist“, sagt Sauer. Sie fragt: „Muss denn erst ein Unfall passieren, damit die Stadt reagiert und eine Ampel aufstellt?“

Aus dem KVR heißt es hierzu, dass das Fußgängeraufkommen an dieser Stelle vorwiegend aus Erwachsenen bestehe, dies sei bei mehreren Terminen beobachtet worden. „Natürlich gehen viele Kinder jetzt einen Umweg über die Fürstenrieder Straße, weil ihnen von den Eltern verboten wurde, die Agnes-Bernauer zu queren“, sagt Sauer. Aber ein etwa siebenminütiger Umweg sei doch keine Lösung, außerdem hielten sich nicht alle Kinder an das Verbot.

„Den Eltern und dem Bezirksausschuss wurde zugesagt, dass die Antragsstelle weiterhin im Bewertungsverfahren registriert bleibt und wie alle anderen Antragstellen auch regelmäßig neu bewertet wird. Das Ergebnis bleibt abzuwarten“, sagt Johannes Mayer vom KVR.
dbo

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