Jahresvorschau der BA-Chefs

Viele Dauerbrenner auf der Schwanthalerhöhe

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Das multikulturelle Jugendzentrum Westend soll neu gebaut werden.

„Wir müssen die Anliegen der Bürger ernst nehmen." Das ist das Hauptziel von Sibylle Stöhr, Chefin des BA Schwanthalerhöhe für das Jahr 2017. Dazu beschäftigen sie einige weitere Themen.

Großbaustellen: Eine der wichtigsten Baustellen ist das Forum Schwanthalerhöhe. Nahe der Theresienwiese entsteht dort, wo früher der XXX-

Lutz und der Spielzeugladen Toys’R’Us untergebracht waren, ein Einkaufszentrum. „Es ist wichtig, dass der Bereich wieder belebt wird“, so Sibylle Stöhr. Die Eröffnung soll 2018 sein. Ein weiteres Großprojekt ist der Umbau der ehemaligen TÜV-Prüfstelle in der Ridlerstraße. Dort wird ein Bürokomplex mit einer Fläche von 35 000 Quadratmetern errichtet, im Herbst 2018 soll das Gebäude fertig sein.

Jugendzentrum:  Das multikulturelle Jugendzentrum im Westend wird neu gebaut. „Die Planungen werden 2017 fertiggestellt“, erklärt

Das multikulturelle Jugendzentrum Westend soll neu gebaut werden.

Stöhr. Baubeginn soll 2018 sein. In dem Gebäude werden das Jugendzentrum, die Geschäftsstelle des Kreisjugendrings sowie Kinderkrippen untergebracht. Was die Kinderbetreuung angeht, hat Stöhr eine weitere gute Nachricht: „Die Kinderkrippe an der Kazmairstraße ist fertig und wird noch dieses Jahr eröffnet.“

Radweg: „Ein Dauerbrenner ist der Radweg von der Schwanthalerstraße in die Innenstadt“, so Stöhr. Seit vielen Jahren würde der Bezirksausschuss den Weg fordern. Die BA-Chefin verspricht: „Wir bleiben dran.“ Für eine sauberere Luft ist ihr 2017 außerdem eine Begrünung des Stadtteils ein Anliegen.

Leerstand: Das „Schnitzelhaus“ und das „Döner-macht-schöner-Haus“ in der Schwanthalerstraße stehen weiter leer. „Ein Schandfleck“, ärgert sich

Stöhr. Wie es 2017 damit weiter geht ist unklar. „Am besten wäre, die Stadt würde die Häuser kaufen“, sagt Stöhr. „Dann könnte man dort zum Beispiel bezahlbaren Wohnraum schaffen.“

Theresienwiese: Geht es nach dem Bezirksausschuss, sollen 2017 auf der Theresienwiese möglichst wenig Events stattfinden. „Es ist eine Bürgerwiese“, erklärt Stöhr, „und es soll eine Freifläche bleiben.“ Zudem wünscht sich der BA für den Wiesn-Aufbau großzügigere Öffnungszeiten für die Bürger und eine Querungsmöglichkeit der Fläche.

cla

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