Sanierung ist höchste Eisenbahn

Vorplanung zur Erneuerung der maroden Überführung an der Lindwurmstraße steht

Im Moment sind als Notmaßnahme Hilfsstützen unter der maroden Brücke angebracht.
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Im Moment sind als Notmaßnahme Hilfsstützen unter der maroden Brücke angebracht.

Seit Jahren schon drängt der Bezirksausschuss, dass die Überführung über die Lindwurmstraße zwischen Impler- und Poccistraße saniert wird.

2016 hat die Bahn, in deren Besitz sich die Brücke befindet, schon Notmaßnahmen zur Sicherung des Bauwerkes durchgeführt. Nun ist es allerhöchste Eisenbahn, dass die Überführung erneuert wird, finden auch Bahn und Stadt.

Die Vorplanung zur Sanierung ist abgeschlossen. Die Durchfahrtshöhe der Überführung soll von 3,7 Metern auf 4,5 Meter erhöht werden. Somit können in Zukunft alle Regelfahrzeuge (maximale Höhe sind vier Meter) unter der Brücke durch fahren. Um dies möglich zu machen, wird die Fahrbahn tiefergelegt. Außerdem sollen die Geh- und Radwege unter der Brücke verbreitert werden. Auf der Nordwest-Seite wird der Gehweg 2,5 Meter breit sein und der Radweg zwei Meter. Auf der Südost-Seite, wird der Gehweg auf vier Meter verbreitert und der Radweg auf 2,75 Meter. Auf dieser Seite soll dann auch der Zugang zum geplanten neuen Regionalzughalt Poccistraße sein.

„Gut, dass da endlich was passiert. Seit fast einem Jahrzehnt verfolgen wir das schon“, sagt der BA-Vorsitzende Alexander Miklosy (Rosa Liste). 200 Millionen Euro werden die Baumaßnahmen schätzungsweise kosten. Baubeginn könnte voraussichtlich 2021 sein.
laf

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