Laim: Unbekannte rauben Doppelhaushälfte aus – Polizei sucht nach Zeugen

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Wiesn 2019: Noch wenige Wochen bis zum Anstich – so läuft der Aufbau

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"Vogel-Invasion im Westend"

Georg-Freundorfer-Platz: Verbotene Tauben-Fütterung ärgert Anwohner

WESTEND „Was kommt als Nächstes? Eine ganze Kuh?“ Die Anwohner des Georg-Freundorfer-Platzes üben sich in schwarzem Humor. Dabei haben sie derzeit nicht viel zu lachen: Neben Massen an Körnern werden nachts sogar ganze Koteletts auf der Wiese im Westend für Tauben und andere Tiere ausgelegt. Die Folge: „Eine Invasion von Vögeln!“ „Wie bei Hitchcock“, klagt einer der Anwohner. Bis in die Innenhöfe hinein sei der Lärm morgens zu hören, der Platz selbst oft „schwarz vor Tauben“. „Dabei ist doch bekannt, dass Taubenkot TBC-Erreger beinhaltet“, schimpft Alexander Grobitsch, der seit 40 Jahren am Platz wohnt. Völlig unverständlich ist ihm und anderen Anwohnern deshalb, dass hier die Vögel gefüttert werden – trotz Verbots der Stadt. Alexander Grobitsch hat an Bäumen am Georg-Freundorfer-Platz sogar schon Schilder aufgehängt, die darauf hinweisen, dass Tauben füttern verboten ist. Vergebliche Mühe: „Die werden nach und nach wieder abgerissen“, so Grobitsch, „nur noch ein einziges Schild hängt momentan noch hier.“ Die Taubenfütterung geht unvermindert weiter – nach Aussagen der Anwohner wurden nach Einbruch der Dunkelheit fast jede Nacht Personen „mit Tüten voll Brotschnitzel, Reis, Nudeln, Weizen, Würstchen und Quark in den Park schleichen“. Ein Dauer-Ärgernis, das auch schon mehrfach im zuständigen Bezirksausschuss vorgetragen wurde. Dem Vorsitzenden Ludwig Wörner etwa ist „eine ältere Dame“ bekannt, die täglich Tauben mit Brotkrümeln auf dem Platz füttert. Das Problem: „Sie ist nicht mehr strafmündig“, erklärt Wörner, „wenn man mit ihr redet, ist wieder ein paar Tage Ruhe – dann schlägt aber wieder die ,Tierliebe‘ durch...“ Das Umweltreferat verweist als Lösungsmöglichkeit auf so genannte Taubenkogel, wie sie in einem Modellversuch in Augsburg getestet werden. Dort werden unter den Dachgeschossen Häuschen eingerichtet, in die die Tauben zum Brüten gelockt werden. Sobald die Eier gelegt sind, werden sie entfernt. Eine Vermehrung wird dadurch verhindert. Allerdings: In München ist dergleichen bisher noch nicht geplant. Felix Müller

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