Theresienwiese: Gruppe Männer springt aus Gebüsch und bedrängt 34-Jährige

Theresienwiese: Gruppe Männer springt aus Gebüsch und bedrängt 34-Jährige

Theresienwiese: Gruppe Männer springt aus Gebüsch und bedrängt 34-Jährige
Laimer Platz: Gartenbau plant eine Umgestaltung des Spielplatzes

Laimer Platz: Gartenbau plant eine Umgestaltung des Spielplatzes

Laimer Platz: Gartenbau plant eine Umgestaltung des Spielplatzes

Zu viel Gaudi um die Wiesn?

Anwohner fordern: Weniger Aktionen unter der Bavaria

München „Gegen das Oktoberfest haben wir nichts.“ Das betont Karl Niederwieser, Sprecher der Bürgerinitiative Theresienwiese immer wieder. „Aber sechs Millionen Besucher pro Jahr reichen.“ Die Bürgerinitiative mit rund 100 Mitgliedern fordert seit Jahren, dass die Zahl der Veranstaltungen auf der Theresienwiese reduziert wird – mit einem Antrag an den Stadtrat hat Niederwieser einen erneuten Anlauf unternommen. Für Inge Bravo, wie Niederwieser Sprecherin der Bürgerinitiative, ist die Schmerzgrenze für die Anwohner überschritten. Mehr als 300 Tage im Jahr sei die Theresienwiese mit Veranstaltungen sowie Auf- und Abbau belegt. „Da gibt es keine Erholung mehr“, klagt sie. Die Wiesn und das Frühlingsfest mit Flohmarkt seien noch akzeptabel. „Aber das Tollwood oder das Familienfest müssten nicht mehr sein.“ Niederwieser fragt sich, warum diese Events nicht an die Messe nach Riem verlegt werden, wo sie niemanden stören würden. Alexander Miklosy, Vorsitzender des Bezirksausschusses Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt, kennt die Probleme: „Die Begehrlichkeiten an die Theresienwiese sind enorm“, sagt er. „Wir haben es gerade so im Griff.“ Immer wieder gebe es Anfragen von Veranstaltern – der BA entscheidet über sieben Tage, an denen zusätzlich zu den fixen Terminen (siehe Kasten) Veranstaltungen stattfinden können. Man versuche, lautes Treiben zu verhindern, erklärt Miklosy: „Aber wir können nicht zu allem Nein sagen.“ Sein Kollege Ludwig Wörner von der Schwanthalerhöhe unterstützt die lärmgeplagten Anwohner. „Aber offenbar ist die Gier nach Geld bei der Stadt größer“, sagt er. Der Wirtschaftsausschuss des Stadtrates hat Niederwiesers Antrag am Dienstag abgewiesen – einstimmig und ohne Diskussion. „Die bestehende Regelung ist sowieso sehr streng“, sagt Wiesn-Stadtrat Helmut Schmid. Das Verfahren habe sich bewährt. Das findet auch sein Namensvetter, CSU-Fraktionschef Josef Schmid: „Damit ist die Belastungsgrenze der Anwohner erreicht.“ Aber die Theresienwiese sei eben ein wichtiger Veranstaltungsort. Andreas Raith

Auch interessant:

Meistgelesen

Theresienwiese: Gruppe Männer springt aus Gebüsch und bedrängt 34-Jährige
Theresienwiese: Gruppe Männer springt aus Gebüsch und bedrängt 34-Jährige
Laimer Platz: Gartenbau plant eine Umgestaltung des Spielplatzes
Laimer Platz: Gartenbau plant eine Umgestaltung des Spielplatzes
Messerstecherei: 32-Jähriger muss notoperiert werden
Messerstecherei: 32-Jähriger muss notoperiert werden

Kommentare