Frische Ideen fürs Stadtviertel

Versammlung des Jugendrats im Westend: Das wünschen sich junge Münchner für ihren Bezirk

Große Wünsche von jungen Stadtviertelbewohnern: Jede Menge Ideen haben Kinder und Jugendliche aus dem Westend der Stadt präsentiert.
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Große Wünsche von jungen Stadtviertelbewohnern: Jede Menge Ideen haben Kinder und Jugendliche aus dem Westend der Stadt präsentiert.

Westend: Kinder an die Macht im Westend: In den letzten Monaten waren kleine Forscher im Viertel unterwegs.

Kinder an die Macht im Westend: In den letzten Monaten waren kleine Forscher im Viertel unterwegs und haben Fotos geschossen, Interviews geführt, Videos gedreht oder Theaterstücke vorbereitet. Damit möchten sie zeigen, was sich in der Schwanthalerhöhe verbessern soll. Bei der Versammlung des Kinder- und Jugendrats präsentierten sie ihre Wünsche Vertretern des Bezirksausschusses, des Stadtrats und der Stadtverwaltung. Für jeden Antrag der Kinder wurde ein Erwachsener gefunden, der sich dem Thema annehmen wird. Besonders viele Kinder ärgert die Müllverschmutzung. Elmina (11) zum Beispiel spielt mit ihren Freunden oft am Sportplatz in der Westendstraße 66a. „Da liegen viele Glasscherben rum“, erzählt sie. „Wir müssen immer auf die kleineren Kinder aufpassen, dass niemand hineinläuft.“ Sie wünscht sich, dass die Stadt mehr Mülltonnen aufstellt und die Fläche öfter reinigt. Außerdem fände sie Sportplatzmarkierungen und Fußballtore mit Netz statt der Betontore toll. Auch für den Bavariapark wünschten sich einige Kinder mehr Mülltonnen – und einen Trinkbrunnen, öffentliche Toiletten, eine Skateanlage oder ein Strohlabyrinth. Weitere Ideen waren eine Wand für legale Graffiti im Viertel, eine Begrünung der Donnersberger Brücke und die Verschönerung einiger Plätze (siehe unten). Claudia Schuri

Neue Wasserrutsche

Im Westend fehlt eine Wasserrutsche, finden Antonia und Hanna (beide 9) und haben deswegen ein großes Rutschen-Modell gebastelt. Bei der Versammlung waren die anderen Kinder so begeistert von der Idee, dass sie gleich nach Rutschenstandorten suchten: Zu den Favoriten zählten schließlich der Bavariapark und der Platz mit der Schnecke vor dem Verkehrsmuseum. Im Bavariapark wird es allerdings nichts werden, kündigte ein Vertreter der Stadt schon an.

Ein schönerer Gollierplatz

Beim Gollierplatz gibt es viel zu verbessern, finden die Klasse 5c der Carl-von-Linde-Realschule und Viertklässler aus der Bergmannschule. Sie haben vor Ort Interviews geführt. Ihre Ideen: strengere Regeln, bessere Sauberkeit und mehr Attraktionen für ältere Kinder.

„Bahndeckel“ aufhübschen

Der „Bahndeckel“ am Quartiersplatz Theresienhöhe soll bunter werden. Mehrere Kinder forderten für den Spielplatz Wasserspender, ein neues Turngerät, eine Tanzfläche und einen weicheren Boden. Doch damit wird es wohl schwierig, wie die Stadt schon erklärte.

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