Laim: Unbekannte rauben Doppelhaushälfte aus – Polizei sucht nach Zeugen

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Wiesn 2019: Noch wenige Wochen bis zum Anstich – so läuft der Aufbau

Wiesn 2019: Noch wenige Wochen bis zum Anstich – so läuft der Aufbau

Wiesn 2019: Noch wenige Wochen bis zum Anstich – so läuft der Aufbau

Wer plaudert denn da aus dem Nähkästchen?

Umfrage: Die peinlichsten Wiesn-Erlebnisse der Münchner Promis!

Die Münchner Prominenz plaudert aus dem Nähkästchen.
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Die Münchner Prominenz plaudert aus dem Nähkästchen.
Christiane Brammer (53), Schauspielerin und Theaterinhaberin.
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Christiane Brammer (53), Schauspielerin und Theaterinhaberin.
Stefan Murr (42), Schauspieler.
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Stefan Murr (42), Schauspieler.
Constanze Lindner (45), Kabarettistin, Schauspielerin, Moderatorin.
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Constanze Lindner (45), Kabarettistin, Schauspielerin, Moderatorin.
Josef Schmid (48), Zweiter Bürgermeister.
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Josef Schmid (48), Zweiter Bürgermeister.
André Hartmann (42), Kabarettist.
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André Hartmann (42), Kabarettist.
Rainer Maria Schießler (57), Pfarrer.
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Rainer Maria Schießler (57), Pfarrer.
Dr. Gabriele Weishäupl (71), ehemalige Tourismusdirektorin und Leiterin des Oktoberfestes.
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Dr. Gabriele Weishäupl (71), ehemalige Tourismusdirektorin und Leiterin des Oktoberfestes.

München - Laute Musik, ausgelassene Stimmung und jede Menge Bier: Auf der Wiesn kann der ein oder andere Fauxpas geschehen - Hallo hat bei der Münchner Prominenz nachgehakt

Enttarnte Notlüge

Christiane Brammer (53), Schauspielerin und Theaterinhaberin:
„Ich wurde vor einigen Jahren von meinem damaligen Versicherungsvertreter ins Armbrustschützenzelt eingeladen. Auf dem Weg von der Hackerbrücke zur Theresienwiese begegnete ich einer befreundeten Schauspielerin, die mich fragte, ob ich sie in die Fischer Vroni begleiten wolle. Es kam, wie es kommen musste. Ich entschied mich, auf eine Maß mitzukommen... Nach anderthalb Stunden schickte ich meinem Versicherungsmann eine SMS, dass ich mich nicht wohlfühle und nicht erscheinen könne. Am nächsten Tag setzte ich mich an den Frühstückstisch und begann, die Zeitung zu lesen: Dort war im Wiesn-Sonderteil ein Foto aus der Fischer Vroni. Darauf zu sehen waren einige Schauspieler in Höchststimmung. Mittendrin: ich! Zeitgleich bekam ich eine SMS von meinem Versicherungsmann: „Liebe Frau Brammer! Ich hoffe, es geht Ihnen wieder gut. Vielleicht hätten Sie das Paulaner-Bier im Armbrustschützenzelt besser vertragen als das Augustiner-Bier in der Fischer Vroni? Viele Grüße und gute Besserung!“

„Du Depp“

Stefan Murr (42) Schauspieler:
„Das Peinlichste, an das ich mich trotz Biergenuss erinnern kann, war an einem beschwingten Abend im Zelt: Ich stand auf einer Bank in weiblicher Gesellschaft. Die Damen waren fesch im Dirndl und mit leichtem Schuhwerk... Ich ganz der Gentleman bestelle diverse Maß Bier. Großes Hallo und Danke. Doch dann geschah es: Mir sind auf bisher unerklärliche Weise aus jeder Hand, wie eine spontane Lähmung, je eine volle Maß entglitten und wie in Zeitlupe auf den Tisch gefallen. Dann haben sich zwei Liter klebrigsten Bieres an den Beinen und in den Schuhen der Damen wiedergefunden. Ich habe mich nach wüster Beschimpfung und Gekreische alleine mit meinem Kumpel am Tisch wiedergefunden. Der meinte nur: ,Danke, du bist so ein Depp.‘ Seitdem spendiere ich kein Bier mehr.“

Huckepack

Constanze Lindner (45), Kabarettistin, Schauspielerin, Moderatorin:
„Nachdem ich auf der Wiesn fürs Bayerische Fernsehen moderiere und fast jeden Tag draußen bin, passieren mir jede Menge peinliche Dinge. Mit am peinlichsten war es, als mich ein Schrank von einem Australier im Hofbräu-Zelt einfach gepackt, über die Schulter geworfen und eine halbe Stunde durchs Zelt getragen hat. Da mussten wir die Dreharbeiten erst einmal einstellen!“

Schütze verfehlt das Ziel

Josef Schmid (48), Zweiter Bürgermeister:
„Bei mir gehört das sportliche Schießen fest zum Wiesnprogramm. Beim Wettschießen der CSU-Fraktion 2016 konnte ich mir beim Gewehrschießen stehend freihändig sogar den Titel des Schützenkönigs sichern. Umso schlimmer war es, als ich vergangenes Jahr scheinbar nichts mehr treffen wollte. Ein Schuss nach dem anderen verpasste das gewollte Ziel – da war es mir tatsächlich peinlich, als Vorletzter den Schießstand zu verlassen.“

Termin verschwitzt

André Hartmann (42), Kabarettist:
„Als ,Herzog Kasimir III‘ der Damischen Ritter habe ich im Löwenbräuzelt der Familien Hagn & Spendler an mehreren Wiesntagen einen eigenen Tisch. Vor drei Jahren hob ich gerade zum Prosit an, als mich gegen 18 Uhr eine Kleinkunstbühne im Oberland besorgt anrief, warum ich denn noch nicht wie geplant eingetroffen sei. Schreck! Ich hatte meinen Auftritt als Musikkabarettist eine Woche später eingetragen. Schnell verließ ich die frohe Runde und erreichte das Theater kurz vor 20 Uhr mit dem Auto. Zum Glück trinke ich eh nur Radler.“

Fettige Gabel für die Haarpracht

Rainer Maria Schießler (57), Pfarrer:
„Spät am Abend hatten wir, die Gartenbedienungen beim Schottenhamel, nur noch ein paar Restgäste und damit Zeit für uns. In unserem Servicekammerl ratschten wir. Plötzlich stand ein Mann vor uns, er schien nicht sehr angetrunken, hatte aber doch glänzende Augen. Er bat uns um eine Gabel. Der Kollege wollte ihm eine frische Gabel geben, aber der Mann unterbrach ihn sofort: ,Naa, gib mir a gebrauchte!‘ Er deutete auf den Eimer, der am Boden stand, voll mit gebrauchtem fettigen Geschirr. ,Du kannst a saubere und frische Gabel haben!‘ – ,Na‘, rief er zurück, ,gib mir doch jetzt bitte a gebrauchte Gabel! Ich brauch sie, jetzt glei!‘ Ich gab sie ihm: Er packte die Gabel fäustlings, fuhr mit den fetten Zähnen der Gabel durch sein Haupthaar, kämmte es glatt, grinste uns an und sagte: ,So, jetzt hoitn’s wieda! Dann geh i wieder nei zu de Mädels.‘

Anschlag auf Strauß

Dr. Gabriele Weishäupl (71), ehemalige Tourismusdirektorin und Leiterin des Oktoberfestes:
„Ganz zu Beginn meiner Amtszeit als Wiesnchefin geriet ich in den peinlichen Verdacht, einen Anschlag auf den damaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß unternommen zu haben. Ich hatte ihn und seine Kutsche im Trachten- und Schützenzug mit einem von mir erfundenen Werbemittel, Bonbons in den Stadtfarben und der Aufschrift ,Mhhh...München‘ beworfen. Daraufhin stürzte sich eine Mannschaft von Sicherheitsleuten auf mich und untersagte mir streng den MP mit kleinen harten Gegenständen zu bewerfen: ,Das kann wie ein Schuss wirken.‘ Ich habe nie wieder mit Bonbons auf Ministerpräsidenten geschossen.“

Umfrage: Ines Weinzierl

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