Bauarbeiter stirbt an Verletzungen

Tödlicher Betriebsunfall in Laim

Laim - Am Montag kam es zu einem schweren Unfall auf einer Baustelle. Ein Bauarbeiter starb im Krankenhaus.

In der Siglstraße in Laim werden momentan größere Wohnanlagen mit fast 100 Wohnungen gebaut. Ein Bauarbeiter war im ersten Stock mit Arbeiten an einer Verschalung für spätere Betonarbeiten beschäftigt und wollte vermutlich zu einer in der Nähe stehenden Kreissäge gehen.

Zeitgleich hob ein Kranführer einen Packen mit 20 Armierungsmatten mit einem Gesamtgewicht von ungefähr 1,4 Tonnen gerade nach oben, wo sie dann ebenfalls im ersten Stockwerk abgesetzt werden sollten.

Der 50-jährige Bauarbeiter bemerkte vermutlich nicht, dass er sich gerade in dem Gefahrenbereich befand, so die Polizei. Der Kranführer sah den Bauarbeiter noch rechtzeitig und stoppte das Absetzen der Packen. Dabei riss aber eines der beiden Hebebänder. Das zweite Band konnte die schwere Last nicht mehr tragen und riss kurz darauf auch. 

Der Arbeiter wurde von den aus einer Höhe von ungefähr drei Metern herabfallenden Stahlmatten getroffen und vor allem am Oberkörper sehr schwer verletzt. Kurzfristig reagierte der Mann noch auf die Ansprechversuche und wurde dann unter Reanimationsversuchen in ein Krankenhaus gefahren. Dort starb der 50-Jährige dann an seinen schweren Verletzungen.

Die Ermittlungen des Kommissariats 13 wegen der gerissenen Hebebänder laufen noch. 

jl

Rubriklistenbild: © dpa

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