Jahresvorschau der BA-Chefs

BA Sendling-Westparkt sorgt sich um den Verkehr

Die Oberflächengestaltung des Luise-Kiesselbach-Platzes wird 2017 abgeschlossen.

Sendling-Westpark - Änderungen beim Verkehr, mehr Wohnraum, neue Treffpunkte: Was Sendling-Westpark 2017 erwartet, erklärt BA-Chef Günter Keller im Hallo-Interview.

Herr Keller, was wird den Stadtteil besonders beschäftigen?

Die Tram-Westtangente natürlich. Aus meiner Sicht profitiert der Stadtteil davon. Wichtig ist, dass die Linksabbiegersituationen gelöst und bei den Schulen die Sicherheit an den Haltestellen verbessert werden, zum Beispiel durch bessere Ampelschaltungen.

Und wie sieht es mit dem Autoverkehr im Stadtteil aus?

Wir können nicht eine beliebige Menge an Verkehr verkraften. Es geht nicht, dass die Pendler von außerhalb den Stadtbezirk als einen großen Parkplatz nutzen.

Wäre Parkraum-Management eine Lösung?

Es wird geprüft, ob am Harras und am Partnachplatz Parkraummanagement eingeführt werden kann. Ich sehe die Chancen dafür gut, 2017 klappt es aber vermutlich noch nicht mit der Einführung.

Auch beim Luise-Kiesselbach-Tunnel gibt es Verkehrsprobleme. Wie geht es weiter? 

Im Januar gibt es eine Sitzung mit dem Kreisverwaltungsreferat. Es geht darum, die Verkehrsführung zu optimieren, zum Beispiel bei der Zuordnung von Fahrspuren. Für mich ist das oberste Prinzip, dass der öffentliche Personennahverkehr fließt. Die Frage ist auch, wie man es schaffen kann, den Kreuzungsbereich freizuhalten.

Wie geht es mit dem Luise-Kiesselbach-Platz weiter?

Die Oberflächengestaltung des Luise-Kiesselbach-Platzes wird 2017 abgeschlossen.

Demnächst wird vorgestellt, wie die Oberfläche konkret aussehen soll. Dann beginnt bald der Bau. Auf einer kleineren Fläche wird ein Schotterrasen für Veranstaltungen und ein Maibaumständer errichtet. Alles soll spätestens in der ersten Hälfte 2018 abgeschlossen sein. Auch der Heckenstallerpark soll Ende des Jahres eröffnet werden. Die Bürger bekommen eine durchgehende Grünfläche mit abgesenktem Spielbereich, für jedes Alter ist etwas dabei.

Gibt es weitere Bauprojekte?

Ein Komplex mit 440 Wohnungen entsteht in der Konrad-Celtis-Straße.

In der Konrad-Celtis-Straße entsteht ein neuer Baukomplex mit 440 Wohnungen. Im Osten ist alles abgerissen, die Bauarbeiten haben schon begonnen Der westliche Teil des alten Gebäudes wird noch vom Kindergarten St. Thomas Morus und von ICP genutzt, bald beginnt aber auch hier der Abriss. Die Kirchengemeinde plant ein neues Gemeindehaus mit einem Kindergarten.

Der Stadtteil bekommt auch ein neues Alten- und Servicezentrum. Was ist hier geplant?

Das neue ASZ in der Garmischer Straße eröffnet im Sommer. Das Gebäude ist größer und moderner und hat einen weiteren Einzugsbereich. Es gibt zusätzliche Angebote, zum Beispiel mehr aufsuchende Pflege. Was mit dem alten ASZ passiert, wird noch diskutiert. Es könnte zum Beispiel für die Tagespflege von Demenzkranken oder als Nachbarschaftstreff genutzt werden.

cla

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