Rundum-Service für Eltern

Neue Laimer Krippe bietet Nacht- und Wochenendbetreuung für Kleinkinder

Laim Im Laimer „Minihaus München“ werden Elternwünsche wahr. Die Kinderkrippe bietet vielbeschäftigten Müttern und Vätern einen Rundum-Service. „Wir holen die Kinder auch zuhause ab, bieten einen Wochenend- und Nachtservice und betreuen zweisprachig“, fasst Träger und Geschäftsführer Rainer Eckerl zusammen. Im Juli öffnet die neue Einrichtung in der Fürstenrieder Straße 267 ihre Pforten. Insgesamt vergibt Eckerl 36 Krippenplätze in der privaten Einrichtung. Über 50 Anmeldungen hat er bereits auf dem Tisch. „Wir nehmen aber trotzdem weitere Interessenten auf, weil sich viele Eltern absichern und ihre Kinder bei mehreren Krippen anmelden.“ Rund zehn Erzieher werden künftig im Minihaus arbeiten. Und Eckerl betont: „Bei uns sind Streiks kein Thema.“ Im Gegensatz zu den staatlichen Einrichtungen will er seine Mitarbeiter „angemessen entlohnen“. Vier Erzieher hat Eckerl für die neue Krippe in Laim bereits eingestellt, sechs werden noch gesucht. „Wir brauchen kreative Leute, die sich auch einbringen wollen. Und sie sollten flexibel sein“, betont er. Schließlich wird es eine Verfügungsbereitschaft für kurzfristige Einsätze außer Haus geben. „Sollten die Eltern kurzfristig eine Hilfe benötigen, werden wir zur Stelle sein“, verspricht Eckerl. Zusammen mit dem Psychologen Günther Hanel hat er ein ausgefeiltes Betreuungskonzept entwickelt. „Die Kinder sollen sich geborgen fühlen und zugleich ihre Selbständigkeit entdecken“, erklärt Hanel. Dabei kombiniert er Elemente der Montessori-Pädagogik mit einer sprachlichen Förderung. In offenen Gruppen sollen die Kinder auch Kontakte zu den älteren Besuchern der Einrichtung haben. Auf diese Weise erlernen die Kleinen spielerisch den Umgang mit fremden Gruppen. In internen Schulungen werden die Erzieher außerdem laufend fortgebildet. Sie haben dabei auch die Möglichkeit, selbst an Weiterentwicklungen in den Einrichtungen mitzuwirken. Weitere Infos gibt es unter Telefon 411 14 94 00. Christina Jackson Verdi plant Streiks Sollten Gewerkschaften und Arbeitgeber in ihren Verhandlungen um mehr Geld und besseren Gesundheitschutz für die Erzieher keine Einigung erzielen, droht Verdi mit einer Streik-Woche – zur Entlastung der Eltern! Der Münchner Verdi-Chef Heinrich Birner erklärt: „Wir kommen damit dem Ruf vieler Eltern nach, den Streik so zu planen, dass die Stadt die Gebühren zurückerstatten muss.“ Denn erst wenn die Betreuungseinrichtungen an fünf zusammenhängenden Tagen schließen, erhalten die Eltern von Krippenkindern eine Erstattung von maximal 100 Euro, im Kindergarten nicht einmal die Hälfte. Sollte es zu einer schrittweisen Einigung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeber kommen, wird voraussichtlich am Dienstag, 23. Juni, ganztägig gestreikt. Schon im Mai blieben rund 400 Krippen, Tagesstätten und Horte wegen des Streiks geschlossen.

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