Laim: Unbekannte rauben Doppelhaushälfte aus – Polizei sucht nach Zeugen

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Wiesn 2019: Noch wenige Wochen bis zum Anstich – so läuft der Aufbau

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Kuriose Szenen am Hauptbahnhof

Ein Fernsehdetektiv, ein Biss und Handschellen für einen Hund

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Hund eines Rollstuhlfahrers reißt sich am Hauptbahnhof los - die Szenen danach sind filmreif...

Ein körperlich beeinträchtigter 37-jähriger Rollstuhlfahrer kaufte sich kurz vor 12 Uhr in der Haupthalle des Hauptbahnhofes München ein Zugticket. Der Österreicher aus Telfs in Tirol hatte „seinen einzigen Freund – sein ein und alles“, ein kleinwüchsiger Pudelmischling (in München als sogenannte „Stiagnglanderrass‘“ bekannt) mit der Hundeleine an seinem Rollstuhl befestigt. 

Als er sich am Schalter ein Bahnticket kaufen wollte, musste er sich etwas aufrichten. Dabei ließ der 37-Jährige seinen Hund kurz von der Leine. Der neunjährige „Quinzy“ nutzte diesen Moment der Freiheit, lief von seinem Besitzer weg. 

Kurz darauf erschienen vier Männer in der Wache. Einer, ein 24-Jähriger, in Fürstenfeldbruck lebender Mann aus Saudi-Arabien, zeigte einen stark blutenden Finger vor. „Quinzy“ hatte den ihm Unbekannten bei dessen Versuch ihn einzufangen, gebissen und flüchtete anschließend. Die Verletzung erwies sich als gering und konnte mittels Pflaster von den Beamten versorgt werden. 

Zunächst war der „Gesuchte einer Körperverletzung“ über den Starnberger Flügelbahnhof und Gleis 34 Richtung Hackerbrücke unterwegs. Dann verlor sich die Spur, für die den Ausreißer suchenden Beamten. 

Währenddessen wurde der Besitzer, der ebenfalls zur Bundespolizei gekommen war, von den Beamten wegen der „Gewalttat“ seines Freundes einvernommen. Erst kurz vor 15 Uhr konnten Beamte „Quinzy“ im Bereich der Arnulfstraße, beim Überqueren eines Zebrastreifens, wiedererkennen. Dank zugeholter polizeilicher Verstärkung gelang es den erneut flüchtenden „Tiroler“ mittels Hundehaltestange letztlich zu überzeugen, dass es besser wäre, sich zu stellen. 

Und es wirkte. „Quinzy“ legte sich angesichts des Fangmittels nahe der Straßenbahnschienen nieder und lies sich widerstandslos von den Uniformierten „festnehmen“. In der Gewahrsamszelle bekam der Neunjährige Wasser und konnte wenig später sein „überglückliches“ Herrchen schwanzwedelnd begrüßen. Danach machten sich beide auf Richtung Tirol.

hm/lit

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