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Polizei rettet Welpen aus Plastiktüte

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München - Die Polizei hat fünf Hundewelpen gerettet. Ein 54-jähriger Mann aus Rumänien hatte die Tiere am Hauptbahnhof verkaufen wollen.

Ein 57-jähriger Mann aus Fürstenfeldbruck informierte eine Streife der Bundespolizei. Ihm war am Ausgang Bayerstraße kurz zuvor von einem Mann ein Hundewelpe zum Kauf angeboten worden, den dieser aus einer Kunststofftasche gezogen hatte. Zudem gab er an, den Mann schön des Öfteren an der Landwehrstraße mit Hunden gesehen zu haben.

Bei der anschließenden Personenkontrolle entdeckten die Beamten in der mitgeführten Kunststofftasche fünf Hundewelpen. Der 54-Jährige gab an, dass diese aus Rumänen stammten und er nur für einen Bekannten auf diese aufpassen würde. Wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde der Südosteuropäer auf die Wache verbracht wo eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt wurde. Der verständigte Tierrettungsdienst untersuchte die fünf Welpen, die anschließend ins Münchner Tierheim überführt wurden.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Ankauf von Hunden auf der Straße oder Bahnhöfen!

In den meisten Fällen handelt es sich um einen illegalen, gewissenlosen Tierhandel. Welpen werden unter tierschutzwidrigen Umständen - ohne Impfung, ohne Ausweis und in der Regel viel zu früh von der Mutter getrennt - angeboten. Keinesfalls sollte ein Welpe aus Mitleid gekauft werden - stattdessen umgehend die Polizei verständigt werden.

Weitere Informationen zum illegalen Handel mit Hundewelpen gibt es im Internet auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unter www.bmel.de.

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