Schandfleck in der Stadt

Unterführung wird aufgehübscht

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Stadt und Deutsche Bahn verständigen sich auf Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen.

Taubendreck, herabfallende Fliesen, bröckelnder Beton und Feuchtigkeit: Die Paul-Heyse-Unterführung gilt als Schandfleck in der Stadt. Schon seit langem setzen sich immer wieder Politiker und Bürger dafür ein, dass sich das ändert. Jetzt könnte endlich etwas voran gehen. Die Stadt und die Deutsche Bahn haben sich zu zwei Gesprächen getroffen und sich auf einige Maßnahmen verständigt.

Ein erster Erfolg, denn lange Zeit herrschte Stillstand bei dem Thema. Es gab Streit, wer überhaupt für eine Renovierung verantwortlich ist. Die Eisenbahnbrücke gehört der Deutschen Bahn, Baulastträgerin aber ist die Landeshauptstadt München.

Jetzt kam doch eine Einigung zustande. Das Baureferat wird ein gemeinsames Gesamtkonzept zur Schaffung einer freundlichen Atmosphäre entwickeln. Die deutsche Bahn hat bereits zugesagt, die Seitenwände instand zu setzen. Erste Gestaltungsvorschläge dafür gibt es schon, die Bahn prüft die Varianten „Vorsatzschalung“ und „unverputzte Wand“ im Detail.

Die Stadt München ihrerseits hat sich bereit erklärt, die Beleuchtung zu erneuern und optisch aufzuwerten. Vorgesehen sind hellere Lampen und eine Effektbeleuchtung. Eine weitere Abstimmungsrunde ist im ersten Quartal 2017 geplant. Es soll sich zeitnah etwas verbessern, verspricht die Stadt. Schließlich muss das Bauwerk noch einige Jahre halten: Eine Untersuchung der Bahn hat im Jahr 2011 eine Restnutzungsdauer von 39 Jahren ergeben, ein Neubau ist ab dem Jahr 2040 geplant.

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