Bei mehreren Straßen sollen die Halteverbots-Vorschriften geändert werden

Parksituation beschäftigt BA

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Eigentlich gilt in der Hansastraße an vielen Stellen ein Parkverbot. Das könnte sich womöglich ändern.

Wo darf in Sendling-Westpark geparkt werden und wo nicht? Diese Frage treibt die Bürger im Viertel um.

Wo darf in Sendling-Westpark geparkt werden und wo nicht? Diese Frage treibt die Bürger im Viertel um. In der vergangenen Sitzung des Bezirksausschusses war sie wieder einmal Thema. Die SPD-Fraktion beantragte, dass das Kreisverwaltungsreferat die Halteverbotszonen in der Hansastraße zwischen der Albert-Rosshaupter-Straße und Am Westpark überprüfen solle. Zur Zeit darf dort teilweise ganztägig beziehungsweise zeitlich begrenzt nicht geparkt werden, damit der Verkehr flüssig fließen kann.

Doch laut Walter Sturm (SPD)würde es immer wieder Verstöße gegen die Regelung geben – ohne dass diese große negative Auswirkungen hätten. Die Fraktion forderte deshalb, zu überprüfen, ob die Regelung aufgehoben werden kann, um mehr Parkplätze zu schaffen. Die BA-Mitglieder stimmten dem einstimmig zu.

Auch an der Ehrwalder Straße zwischen dem Klaiser Weg und dem Krüner-Platz darf weiter auf beiden Seiten geparkt werden. Das Gremium sprach sich gegen den Vorschlag von Maria Hemmerlein (Grüne) und einem Bürger aus, dort ein einseitiges Halteverbot oder Ausweichbuchten einzurichten. Ein Vorteil wäre zwar, dass in den Hauptverkehrszeiten Staus verringert würden. Andererseits befürchteten die BA-Mitglieder, dass nicht nur Parkplätze wegfallen, sondern die Straße auch für Schleichwegfahrer attraktiver werden könnte. Sie lehnten den Antrag mit der Gegenstimme von Hemmerlein ab.

Strengere Parkvorschriften sollen dagegen an der Einmündung der Krottenkopf- in die Ehrwalder Straße eingeführt werden. Dort gab es Beschwerden, dass viele Fahrzeuge auf dem Gewehgparken würden. Vor allem für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator oder Kinderwagen sei das ein Problem. Der Bezirksausschuss regte an, im Einfahrtsbereich ein Halteverbot einzurichten und die Polizei um zusätzliche Kontrollen zu bitten.

Probleme mit Gehwegparkern gibt es außerdem in der Schmuzerstraße. Dazu beschlossen die Viertelpolitiker, dass auf der linken Seite durchgehend ein absolutes Halteverbot eingeführt werden soll. Dadurch können die Fahrzeuge, die auf der rechten Seite parken, vollständig auf der Fahrbahn stehen.

Zur Verbesserung der Parksituation hat der BA außerdem bereits vor einiger Zeit beantragt zu prüfen, ob im Umfeld des Harras (Westseite) und im Umfeld des Partnachplatzes ein Parkraummanagement eingeführt werden kann. Dazu ist aber bis jetzt noch keine Entscheidung gefallen. cla

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