P-Seminar am Ludwigsgymnasium

Geschichten über das Ankommen

Schüler entwerfen eine Ausstellung über das Schicksal jugendlicher Flüchtlinge

„Ankommen“. Unter diesem Motto steht eine Ausstellung, die Schüler des Ludwigsgymnasiums (Foto) für das Museum Fünf Kontinente gestaltet haben. Eine Ausstellung mit Tiefgang, in der es nicht nur um das Ankommen im Erwachsenenleben geht, sondern auch um das Ankommen in einem fremden Land.

In dem P-Seminar „Perspektiven gemeinsam entwickeln“ haben Abiturienten Interviews mit jungen Flüchtlingen aus Afghanistan, Irak, Syrien, Sierra Leone und Nigeria geführt. Die deutschen Jugendlichen und die Asylbewerber sind ungefähr gleich alt, so ist sofort eine persönliche Beziehung entstanden. „Es war wirklich sehr interessant“, findet zum Beispiel Selina Solling (17). „Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt.“ Auch die Lehrerin Su-

sanne-Barbara Huber-Scholl ist zufrieden: „Die Schüler waren sehr reflektiert“, berichtet sie. „Das Projekt soll die Besucher dazu anregen, das Thema auch reflektierter zu betrachten.“

In der Ausstellung werden die persönlichen Situationen der Asylbewerber beschrieben. Dafür haben die Schüler mit den jugendlichen Flüchtlingen über ihre Träume, Werte und Zukunftspläne in Deutschland, aber auch über die politische Lage in der Heimat und die Flucht gesprochen.

Die Ausstellung „Ankommen“ ist noch bis Freitag, 24. Februar, im Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42, zu sehen. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.30 Uhr. Am Faschingsdienstag ist geschlossen. Der Eintritt ist frei.

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