7,5 Millionen Maß Bier und 124 Ochsen

Oktoberfest: Die große Wiesn-Bilanz 2018

Die Wiesn 2018 ist vorbei - Hallo zieht Billanz.
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Die Wiesn 2018 ist vorbei - Hallo zieht Billanz.

Ludwigsvorstadt - "Sommer auf der Wiesn" - das ist die Zusammenfassung der Stadt zum Oktoberfest 2018. 6,3 Millionen Besucher, mehr als sieben Millionen Mass Bier und allerhand Kurioses im Fundbüro. Hallo München hat die Zahlen:

Nach 16 Tagen endet das 185. Oktoberfest. Mit geschätzten 6,3 Millionen Besuchern und somit einem kleinen Plus zum Vorjahr (Hallo berichtete), sind Festleitung, Schausteller, Marktkaufleute und Wirte mit dem Verlauf der Wiesn sehr zufrieden.

Der Trend ging dieses Jahr zu Wiesenbesuche unter der Woche, vor allem tagsüber. Besonders schön ist, dass endlich wieder mehr Familien und Senioren die Wiesn besuchen. Hier war das Münchner Herzstück die "Oide Wiesn" hoch im Kurs. 

Die Wiesn 2018 in Zahlen:

Eisverkäufer hatten Hochkonjunktur

Ein Plus von zehn Prozent konnten die Küchen vermelden. Vor allem die Traditionsgerichte Haxn, Ente, Schweinebraten waren sehr beliebt.

Wegen den sommerlichen Temperaturen freuten sich besonders die Eisverkäufer.

In der Ochsenbraterei wurden 124 Ochsen verspeist und in der Kalbsbraterei 48 Kälber.

Insgesamt wurden 7,5 Millionen Maß Bier getrunken. Alkoholfreie Getränke waren um zehn Prozent beliebter als letztes Jahr.

Die ganze Welt war anwesend

Laut der Abhebungen an den Geldautomaten auf dem Festgelände war die ganze Welt zu Gast auf dem Oktoberfest. 

In den Top 10 waren Gäste aus folgenden Ländern: USA, Großbritannien, Österreich, Frankreich, Schweiz, Niederlande, Italien, Australien, Schweden und Belgien. 

Außerdem kamen Besucher aus weiteren 57 Nationen auf das Fest der Feste: Albanien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Bermuda, Brasilien, Bulgarien, Chile, China, Dänemark, Ecuador, Estland, Finnland, Griechenland, Guatemala, Hongkong, Indien, Irland, Island, Israel, Japan, Kanada, Kosovo, Kroatien, Kuwait, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mauritius, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Oman, Polen, Portugal, Puerto Rico, Qatar, Rumänien, Russland, San Marino, Saudi Arabien, Serbien, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Uruguay und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Maßkrüge wurden vor allem nach Australien, Asien und in die USA verschickt.

"Eine hervorragende Wiesn"

Schausteller

Die Sprecher der Schausteller freuten sich über "eine hervorragende Wiesn“.

Eine Renaissance erlebten die Schieß- und Spielbuden.

Souvenirs & Souvenirs

Einhörner und Flamingos waren die Renner bei den Luftballons.

Magnete waren, wie seit Jahren schon, die meistverkauft Artikel laut Aussage der Souvenirhändler.

Cordula Grün

"Cordula Grün" von den Newcommern Josh war der disjährige Wiesnhit und wird wohl noch lange ein Ohrwurm bei vielen bleiben. Dicht gefolgt allerdings von "Bella Ciao" und den Klassikern wie "Sweet Caroline".

Fundstücke

Bis Wiesn-Schluss zählte das Wiesn-Fundbüro rund 2.685 Fundstücke, darunter 840 Ausweise und 460 Geldbörsen.

Die Kuriositäten bei der Abgabe dieses Jahr: Zwei Eheringe von einem Ehepaar, ein KfZ Kennzeichen von München-Stadt, eine Essensbox des Lieferservices „foodora“ und ein Gebiss.

Sicherheit

Die Gäste sind die schärferen Sicherheitsmaßnahmen mittlerweile gewöhnt und hielten sich an die Bestimmungen zu großen Taschen und Rücksäcke. 

Die Polizei lobt ausdrücklich die Sicherheitspartnerschaft zwischen Behörden, den Sicherheitsdiensten und dem neuen Partner Aicher Ambulanz. Dieser ist laut eigener Aussage mit der ersten Wiesn zufrieden. 

Security Point

Im Rahmen der Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ stand mit dem Security Point auf dem Oktoberfest wieder eine Anlaufstelle für Frauen in unterschiedlichsten Notlagen auf dem Oktoberfest zur Verfügung. 

Mit diesem spezifischen Hilfsangebot für Mädchen und Frauen ist das Oktoberfest weltweit führend.

Strom, Wasser & Gas

Der Stromverbrauch von 2,91 Millionen Kilowattstunden liegt bereinigt auf 16 Tage annähernd gleich mit dem Verbrauch der Wiesn von 2017. Die höchste Tagesspitze wurde am Dienstag, 02.10., mit 13.372 Kilowattstunden um 18.45 Uhr gemessen.

Engagierter Einsatz aller Beteiligten

Die Festleitung dankt allen Kolleginnen und Kollegen sowie allen Wiesn-Beschickern für die reibungslose und sehr gute Zusammenarbeit.

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